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Willstätter-Preis 2010

In der Pausenhalle
Bigband in concert
Festredner Herr Roth


„Miteinander in Europa“- Verleihung des Willstätter-Preises
Zum bereits 14ten Mal traf sich am  Montag, den 27.09.2010 die Schulgemeinschaft - Schüler, Eltern und Lehrer- zur Verleihung des Willstätter-Preises „Miteinander in Europa“.
In der von  der IG Design herbstlich dekorierten Pausenhalle der Schule wurden die Gäste zunächst vom Vokalensemble unter Leitung von Frau Magerl mit dem nicht ganz ironiefreien Lied „Meine Deutschlehrerin“ von den Wise Guys begrüßt. Der Schulleiter, Herr Dr. Steuer, hieß in seiner Begrüßungsrede die Ehrengäste wie Herrn Herold als Vorsitzender des Elternbeirates, Herrn Thumann als Vorsitzender des Fördervereins sowie seine beiden Vorgänger im Amt, Herrn Roth und Herrn Dr.Hörbe, herzlich willkommen. Besonderen Dank sprach er Herrn Thumann und den von ihm vertretenen Förderverein für die Bereitstellung der Preise für die Sieger des Wettbewerbs sowie für die Kinokarten aus, die die für soziales, schulisches oder anderes Engagement gewürdigten Schüler erhielten.An die Anwesenden appellierte er, eine Mitgliedschaft in dem Verein zu überdenken, da nur so weitere Veranstaltungen gesichert werden könnten.
Herr Thumann übernahm dann als nächster Redner das Mikrofon, um am Beispiel Griechenlands die Auswirkungen von Vorurteilen anhand ungeprüfter Statistiken aufzuzeigen, Basis seiner Ausführungen war der Artikel von Alexandros Stefanidis im Süddeutschen Zeitung Magazin vom 24.September 2010. Auf diese Weise wurde der europäische Gedanke in einer Weise diskreditiert, wie es dieser nicht verdient hat.
Ein weiteres musikalisches Intermezzo folgte mit einer stark verkleinerten Bigband unter Leitung von Herrn Aschmoneit, die "Puttin on the Ritz", einen Song von Irving Berlin aus dem Jahr 1929, spielte.

Als Festredner trat dann Herr Roth, Schulleiter von 1986- 2002, ans Rednerpult. Der Initiatior des europäischen Gymnasiums, das 1992 am WGN startete, hielt  im Jahr des letzten europäischen Abitutrjahrgangs einen Rückblick auf 18 Jahre erfolgreicher Geschichte dieses inzwischen eingestellten Schulversuchs. Zahlreiche Einflüsse dieses aus damaliger Sicht wagemutigen Experiments auf das neu gestaltete G8 lassen sich nachweisen: von der in der sechsten Klasse beginnnenden zweiten Fremdsprache bis zum Fach Natur und Technik. In seinem Rückblick auf diesen Schulversuch betont Her Roth auch die Bedeutung der Mitwirkung von Eltern, Lehrern und Schülern an diesem Schulversuch, ohne die dieser nicht so erfolgreich hätte durchgeführt werden könnnen.

Seiner Rede folgte eine weitere musikalische Darbietung des Vokalensembles mit dem Lied „Good night, sweetheart“.
Dann endlich war es soweit und die Preisträger wurden in der Reihenfolge ihrer Platzierungen auf die Bühne gerufen, geehrt und ausgezeichnet. Über Anerkennungspreise freuen konnten sich Radmanesh Khalili, 6a mit seinen Informationen über Venedig, dessen  Geschichte und Persönlichkeiten. Beigelegt war der Arbeit eine Bilder-CD mit vielen eindrucksvollen Aufnahmen der Stadt.
Des Weiteren wurde Achinoam Castano Manias, Q12 gewürdigt, die jahrelang auch immer erfolgreich am Europäischen Wettbewerb im künstlerischen Bereich teilgenommen hat. Sie überzeugte die Jury mit einer informativen  Zusammenstellung über eine Alternative zum Wehrdienst oder Zivildienst als so genannter „Anderer Dienst im Ausland“. Beigefügt sind Erfahrungsberichte von Jugendlichen, die einen derartigen Dienst abgeleistet haben.
Den dritten Anerkennungspreis erhielt Michael Borsky, K13, mit seiner
Zusammenstellung von Aspekten und Gedanken zu den europäisch-russischen und deutsch-russischen Beziehungen.
Es folgten die Gewinner der ersten drei Plätze:
3. Preis:     Patricia Riedel, 6a
Ein schriftlicher Bericht mit schönen Bildern ausgewählter Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt Berlin
2. Preis:  Alina Friesen, 6a
Bebilderter Bericht über eine Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg mit Kochrezepten russischer Spezialitäten.
1. Preis:      Melina Bader, Q12
Die Gewinnerin präsentierte der Jury eine sehr umfangreiche Darstellung über Südtirol:
Darstellung ihrer selbst durchgeführten Reise. Erläuterungen zur Geschichte der Autonomie Südtirols, über die Wirtschaft, das Schulsystem, Brauchtum und Trachten sowie über Spezialitäten aus der Südtiroler Küche.
Melina Bader nimmt seit 2004 ununterbrochen an diesem Wettbewerb teil und hat seitdem dreimal einen 2. Preis und dreimal einen 1. Preis errungen. Wir gratulieren herzlich zum 4. Gewinn des 1. Preises.

Im Anschluss an diesen Festakt wurden dann noch besondere schulische aber auch außerschulische Leistungen von Schülerinnen und Schülern gewürdigt, deren Namen im Jahresbericht zu finden sein werden.

Bei einem kleinen Umtrunk in der Eingangshalle kam es am Ende der Feierlichkeit noch zu interessanten Gesprächen der verschiedenen Beteiligten.


Doris Schmid, OStRin