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Was haben Dinosaurier mit unserer Umwelt-AG zu tun?

Mit Dinosauriern haben sich schon viele beschäftigt. Aber die Schülerinnen und Schüler der 6 c sind vielleicht die ersten, die von diesen riesigen Echsen zum Thema Umweltschutz geführt worden sind. Eigentlich hatten wir nur die Frage gestellt, wie es dazu kommen konnte, dass vor allem im Jura (vor etwa 201 bis 145 Millionen Jahren) diese gigantischen Reptilien unsere Erde besiedelten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass neben baulichen Besonderheiten der Dinosaurier auch die ungeheure Menge an Pflanzen und damit an Nahrung für pflanzenfressende Dinosaurier eine wesentliche Rolle hierbei spielte. Wie kam es aber dazu, dass so viele Pflanzen existieren konnten? Um wachsen zu können, benötigen Pflanzen neben Wasser und Licht auch Kohlenstoffdioxid. Der Gehalt dieses Gases war scheinbar nie so hoch wie zu diesen Zeiten. Klingt ja prima – vielleicht wäre es dann eine gute Idee die Kohlenstoffdioxidmenge wieder zu erhöhen, damit Pflanzen besser wachsen können? „Dürreperioden, Starkregenereignisse und Überschwemmungen oder lange Frostperioden“ sind laut dem Bundesamt für Umwelt speziell in Bayern bei einer gleich bleibend hohen bzw. weiter steigenden Kohlenstoffdioxidkonzentration zu erwarten.

Einige Schüler beschlossen Anfang Dezember eine Umwelt-AG zu gründen getreu dem Motto „Mitmachen statt Abwarten“ und baten Frau Mehl und Frau Möllenhoff um Unterstützung. Sie fragten sich, ob wir uns des Problems der globalen Erwärmung in unserem Alltag – daheim oder in der Schule – eigentlich bewusst sind. Und ob wir als „kleiner“ Schüler oder Lehrer überhaupt etwas – oder uns – ändern können. Am Ende des Schuljahres können wir beide Fragestellungen mit einem klaren jein beantworten. Nichts fällt uns Menschen schwerer, als alte Gewohnheiten abzulegen. Des Weiteren scheint gerade das Thema Umweltschutz die Gemüter zu erhitzen, weil wohl die „Umweltaktivisten“ gerne mit ihrem moralischen Zeigefinger winken.

Wir sehen uns nicht als blinde Aktivisten, sondern als eine Gruppe, die sich einmal pro Woche trifft und kleine Projekte rund um das Thema „Umweltschutz“ angeht: Wir sammeln die zahllosen Pfandflaschen, die zuvor immer achtlos im Schulhaus herum standen und die ihr jetzt netterweise in der Mensa abgebt.

Wir konnten die SMV davon begeistern, einen WGN-Becher zu gestalten und zu vermarkten, um die Menge an „To-go-Bechern“ hoffentlich zukünftig wenigstens ein bisschen zu reduzieren. Vielen Dank an die SMV, vor allem Luiza, für die viele Arbeit, die ihr hattet!

Einige Schüler aus unserer Klasse 6c haben für den Landesbund für Vogelschutz stolze 320 € gesammelt!

Wir blicken hinab in unsere heimischen Mülltonnen auf der Suche nach Materialien, die man aufwerten kann (sog. Upcycling). 

Apropos Müll – ab nächstem Schuljahr soll am WGN Müll getrennt werden – die Informationen zum Trennsystem erhaltet ihr von uns.

Es gibt noch so viel zu tun! Falls du Lust hast in kleinen Schritten „etwas“ mit zu verändern, dann schließ dich uns im nächsten Schuljahr an!  Denn je mehr Menschen bereit sind, sich für den Umweltschutz – und sei es nur im Kleinen – zu engagieren, umso mehr können wir (hoffentlich zum Besseren) ändern!

Immerhin sind die Dinosaurier trotz oder vielmehr wegen ihrer Größe ausgestorben…

 

(SchülererInnen der IG Umwelt, Frau Mehl)