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Ein unschuldiger Angeklagter, eine parteiische Richterin und ein Anwaltspaar – Verrat durch Schwarz

 

Die Richterin: Wir eröffnen die Verhandlung Nr. 783568 gegen Edgar Jay Huver wegen Verrats. Wir bitten nun um die Anklageschrift.

Die Staatsanwältin: Dem Angeklagten wird Folgendes zur Last gelegt. Am Abend des 27.01.1817 wurde der Welt das Ausmaß eines so abscheulichen Verbrechens zu Tage geführt, dass es an Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen ist. So etwas hat die ganze Christenheit noch nicht erleben müssen...

Der Verteidiger: Einspruch! Wertung!

 

 

Nürnberg Am Abend des 25.04.1817 (2016) wurde der Welt das Ausmaß eines Verbrechens zu Tage geführt, das an Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen ist. Ein unschuldiger Angeklagter wurde durch die Inkompetenz des Verteidigers, der lieber seinen Ehestreit mit der Staatsanwältin austragen wollte, der Machtbesessenheit eben genannter Staatsanwältin und der „Justitia“ der Richterin und der Schöffen zum Tode verurteilt. Schließlich hatte er ja „das Opfer“ zu seinen grausamen Taten getrieben. Also ist er doch schuldig – oder? Diese „Tatsache“ wurde immer wieder von den Zeugen bestärkt aber nie hinterfragt. Ist man wirklich für die Taten eines anderen verantwortlich? Das Gerichtkam nach eingehender Befragung zu einem eindeutigen Ergebnis: eindeutig undeutig.