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„Man sieht den Stolz beim Erklären in den Augen“

So die Vertreterin des Schulleiters Frau Kraml-Hopfengärtner im O-Ton über den diesjährigen Schülerkongress. Auch in diesem Jahr fand am 8. Februar 2018 der Willstätter Schülerkongress an unserem Gymnasium statt. Bereits zum sechsten Mal stellten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen Forschungsprojekte aus dem Bereich der Naturwissenschaften vor, die sie zuvor in drei Monaten erarbeiteten. Motto in diesem Jahr:  „Die Welt bewegen – höher, schneller, weiter? – intelligenter!“. An selbstgestalteten Ständen mit ausführlichen Informationsplakaten und ausgetüftelten Versuchsaufbauten präsentierten die Schülerinnen und Schüler in der Aula ihre Arbeiten.

Stolz beim Präsentieren der Projektergebnisse vor interessiertem Publikum

Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich über E-Mobilität, die Haltbarmachung von Lebensmitteln mit UV-Strahlung, die Auswirkungen eines Höhentrainings auf das Blut, moderne Müllentsorgung oder auch Upcycling sowie physikalische Phänomene wie zum Beispiel den Magnus-Effekt aus dem Bereich der Strömungsmechanik zu informieren und von den Schülern aufklären zu lassen. „Das Thema habe ich mir selbst ausgesucht. Im Urlaub in Schweden fiel mir auf, dass wesentlich mehr E-Automobile auf den Straßen sind als bei uns. So habe ich ein Projekt zum Thema E-Mobilität ausgearbeitet.“ So die Aussage eines Zehntklässlers. Unter dem Motto „Zocken in Null-Elf“ war es den Gästen in Raum 011 möglich, Computerspiele zu spielen, die vom W-Seminar „Softwareentwicklung mit Extreme Programming“ entwickelt und designt wurden.

Besonderheit in diesem Jahr war, dass neben ausgewählten Zehntklässlern auch zehn Achtklässler Vorträge aus dem Bereich der Naturwissenschaften präsentieren durften. „Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite?“ oder „Wie täuschen wir das Zuschauerhirn bei Zaubern?“ waren Leitfragen, über welche die Achtklässler vor einer Jury präsentierten. Vertreter des Elternbeirats, Fachlehrkräfte und auch Schüler jurierten die einzelnen Präsentationen und beurteilten die Vorträge nach Kriterien wie „Auftreten der Referenten“, „Fachkompetenz und fachliche Richtigkeit“ und „Adressatenbezug“.

Die "Schüler-Eltern-Lehrer-Jurys" konzentriert bei der Arbeit

Insgesamt 14 vorausgewählte Vorträge wurden von der Jury bewertet und wie immer war es schwer, eine Platzierung für die allesamt hervorragenden und engagierten Schülerpräsentationen festzulegen. Die ersten Sechs qualifizierten sich mit ihren Vorträgen für das Bundesfinale Jugend präsentiert. Folgende Schülerinnen und Schüler dürfen sich über eine Fahrt nach Berlin zum Bundesfinale freuen: Denise Deisner und Yen Vy Tong (beide 8. Klasse) mit dem Thema „Warum können wir unter Wasser so schlecht sehen?“, Andreas Höfler und Tassilo Segerer (beide 8. Klasse) zum Thema „Warum wird es leise, wenn es schneit?“, Alexander Speck und Andreas Zapf (beide 10. Klasse) zum Thema „Untersuchung des Magnus-Effekts im Wasser“, Lara Reinhold und Sophy Kha (beide 10. Klasse) zum Thema „Wie wirkt sich Höhentraining auf das Blut aus?“, Leon Bartle und Sascha Haag (beide 10. Klasse) zum Thema „Smarte Mülleimer zur Mülloptimierung“ und Alexander Nuss (8. Klasse) zum Thema „Wie entsteht eine Mondfinsternis?“. Der Publikumspreis ging an Mourice Marim und Florian Koch (beide 10.Klasse) für ihren „Herons-Brunnen“.

Die Schulsiegerinnen Yen Vy und Denise
Die Zweitplatzierten mit Schülerlaudatorin

Herr Dr. Steuer sprach allen Schülerinnen und Schülern in seiner Abschlussrede Hochachtung aus und lobte die Vielfalt der Talente und die enorme Leistung der Vortragenden. Ferner bedankte sich der Schulleiter bei den Förderern und Partnern der Schule, die über den Abend hinweg ebenfalls mit Informationsständen zur Berufsorientierung präsent waren. Darunter Vertreter der Technischen Fakultät der FAU, das Fraunhofer-Institut IIS, die Deutsche Telekom und die INFORM GmbH. Darüber hinaus informierten Ausbildungsscouts der IHK im Vorfeld der Preisverleihung in einem Vortrag über die Möglichkeit einer Ausbildung mit Abitur.

Alle Schulsiegerinnen und Schulsieger und alle helfenden Hände

Besonderer Dank gilt auch jenen, die die Forschungsarbeiten unterstützten und diesen Abend zu einer hoch informativen und erfolgreichen Veranstaltung machten. Allen voran den beteiligten Schülerinnen und Schüler und deren Betreuungslehrkräfte und Eltern, dem Elternbeirat, der Schulleitung, den Jury-Mitgliedern, dem Hausmeister Herrn Domhardt, der IG-Technik und den Schülerinnen und Schüler der 9. Und 11. Jahrgangsstufe, die organisatorische Aufgaben und den Catering-Service übernommen hatten.

Viele Anwesenden hätten sich wahrscheinlich den Worten des Schulleiters Herrn Dr. Steuer über diesen Abend angeschlossen: „Was beeindruckte, war die Leidenschaft der Schüler. Doch leider, leider ist ein Abend zu knapp, um alles anzusehen und alle Schüler anzuhören.“

Uli Gernandt und Uli Herwanger