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Unsere Gäste in Nürnberg

Am Sonntag den 28. März 2009 war es nun soweit, ca. um 19.30 Uhr konnten wir unsere türkischen Austauschschüler am Nürnberger Flughafen begrüßen.

Gleich am nächsten Morgen trafen wir uns wieder alle in der Schule. Anschließend wurden unsere Austauschpartner durch Herrn Dr.Steuer willkommen geheißen und nach einem gemeinsamen Frühstück und den ersten Annäherungen, ging es für unsere türkischen Gäste  zu einem ersten Rundgang durch die Schule und dann durch die Nürnberger Altstadt mit Besichtigung der Burg.

Bei ihrer Rückkehr wurden sie von Dr.Becker über das bayrische Schulsystem und seine Besonderheiten informiert, den Rest des Schultages konnten sie unseren Unterricht besuchen und dann nach Hause gehen.

Schon um 18.30 Uhr ging es weiter mit dem vom Elternbeirat  veranstalteten Abend , mit Ansprachen und eine Sangesdarbietung in türkischer Sprache, von der ehemaligen Schülerin des Willstätter-Gymnasiums, Bahar Ademoglu.
Am Dienstag besuchten unsere Partner das Dokumentationszentrum, doch was für sie unerwartet kam, war, dass sie nicht mit eigenen Bussen,wie in ihrer Schule , dorthin gefahren wurden, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Am Mittwoch haben wir unseren ersten gemeinsamen Ausflug- und zwar nach Bamberg - unternommen, deutsche und türkische Schüler, sowie die türkische Lehrkraft Frau Mungan und die deutschen Organisatorinnen Fr.Schmid und Fr.Frey.

Wir waren sehr überrascht, als die türkischen Schüler uns mitteilten, dass für manche von ihnen dies ihre erste Zugfahrt gewesen sei.

Der Tag verlief ganz friedlich und es war sehr interessant, die Stadt und manch ihrer Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das alte Rathaus, zu besichtigen.
Nach so vielem Laufen durch Bamberg  waren wir natürlich alles sehr hungrig, sodass wir kurzerhand beschlossen, mit den Austauschschülern Döner Kebab essen zu gehen , was sie auch komisch fanden, denn das Fleisch war im Fladenbrot drinnen :)

So ging es auch am Donnerstag dem Plan nach. Nachdem unsere Austauschpartner mit uns im Unterricht waren und daraufhin meinten , dass unsere Lehrer sehr  '' locker '' seien , waren die nächsten Besuche zunächst vormittags im Verkehrs-Museum,   am Nachmittag nahmen die türkischen Schüler an einem Julian Opie - Projekt des    Neuen  Museums gemeinsam mit Frau Schmid teil, während die deutschen Schüler Nachmittags-Unterricht hatten.
Unsere letzte schulische Unternehmung war ein Ausflug nach München, bei dem wir eine Führung in deutscher sowie in türkischer Sprache hatten.
Dabei hatten wir die Möglichkeit viele berühmte Plätze zu besichtigen, wie die Frauenkirche oder der Marienplatz.  Zeit für eine Mittagpause war dabei auch gegeben.

Das war ein Resümee der schulischen Aktivitäten, natürlich haben wir auch außerhalb der Schule etwas unternommen und egal was, wir waren immer alle zusammen.

Eine Sache,die wir nicht erwartet hätten war , dass die türkischen Schüler, zur großen Freude der deutschen Jungs, sehr sportlich waren , was sie uns beim Basketball- Volleyball- und Fußballspielen auch gerne gezeigt haben.
Doch leider  hat alles ein Ende und so auch der Besuch der türkischen Schüler, denn wir mussten uns am Sonntag den 05.04 (um 5.30 Uhr wohlbemerkt) von unseren Partnern verabschieden.
Aber es war kein trauriger Abschied , denn wir wussten, nach zwei Wochen würden wir unsere
neuen Freunde wiedersehen. Zu unserem einwöchigen Aufenthalt in der Türkei lesen sie dann bitte den folgenden Artikel!
Chiara Filoni

 

Güle, Güle...

Am Sonntag, den 19.4.2009,  war es endlich so weit. Wir Schüler, welche in Deutschland mit den türkischen Austauschpartnern viel Spaß hatte und gut zusammengewachsen war, sahen uns nach 2 Wochen Ferien am Nürnberger Flughafen wieder, um für eine Woche mit den betreuenden Lehrkräften Frau Schmid und Frau Frey in die Türkei, genauer gesagt nach Izmir zu reisen und dort aufregende Tage mit unseren bereits bekannten Austauschpartnern zu verbringen.

Nach einem entspannten Flug und etwa 2 Stunden Verspätung kam es dann zu dem langersehnten Wiedertreffen mit unseren türkischen Freunden, welche uns am ADB Flughafen in Izmir abholten. Abends gab für die meisten noch ein gemütliches Essen en famille um sich näher kennen zu lernen...
Am nächsten Tag erwartete uns in der türkischen internationalen Schule, der „Isikkent Egitim Kampüsü“ Schule, ein traditionelles Frühstück zusammen mit unseren Austauschpartnern. Daraufhin wurde uns von dem Direktor Mr.Malloy das türkische Schulsystem via powerpoint nähergebracht und viele Sehenswürdigkeiten Izmirs gezeigt, welche wir an diesem Tag auch noch live zu sehen bekamen. Am Abend gab es in der Schule einen "türkischen Abend" mit traditionellem Essen, dem noch ein deutsch - türkisches Fußballspiel folgte...
Der Dienstag war wohl einer der ruhigsten Tage. Bei unserer Bustour in die verschiedensten Dörfer um Izmir herum wurde uns die Kultur und der traditionelle Lebensstil der Türken näher gebracht, wobei wir auch viel Zeit zum Shoppen hatten.

Mittwoch Morgen hieß es dann auf nach Ephesus, wo wir die einmalige Gelegenheit hatten, eines der letzten 7 noch zum Teil stehenden Weltwunder zu besichtigen- den Artemistempel.
Für viele von uns war das eines der schönsten Erlebnisse des Türkeiaufenthaltes, da man so etwas Großartiges nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt...

Vor dem Theater von Ephesos
Am Donnerstag hatten wir viel Freizeit, da auf Grund des "Children days" keine Aktivitäten anstanden. Wir verbrachten den Tag mit Shopping und einem kleinen Fest am Abend.
Am Freitag hatten wir erst mal ein wenig Unterricht mit unseren Austauschpartnern. Später ging es dann mit dem Bus in ein Badegebiet und einen Vogelpark. Wir konnten dort unter anderem Flamingos in freier Wildbahn beobachten oder auch wie ein paar ganz Harte unter uns im Meer schwimmen.

Samstag war der Tag, an dem bei manchen Tränen flossen, da es hieß: Sag zum Abschied leise "Güle Güle"
Mit dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben und uns wieder zu sehen, traten wir dann den Rückflug an. Danke Izmir für die schönen Tage und ein ganz großes Dankeschön an Frau Schmid und Frau Frey, die diese für uns möglich machten.

Kolja Pribbernow