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Ein Schuljahr in den USA – ein Erfahrungsbericht

Mein Name ist Jonathan Sudermann und ich bin im Schuljahr 2011/12 in die 10. Klasse einer
High School in den USA gegangen. Die Schule, auf die ich dort gegangen bin, befindet sich im
Bundesstaat Maine im Dorf „Fryeburg“ und von den ca. 600 Schülern, die auf diese Schule gehen,
sind ungefähr 200 aus aller Welt, hauptsächlich China, und der Rest ist ortsansässig.
 Abgesehen von der Umstellung vom Großstadtleben zu Hause auf das Leben in einem Wohnheim
in einer amerikanischen Kleinstadt war der größte Unterschied das amerikanische Schulsystem.
Ich hatte dort insgesamt sieben verschiedene Unterrichtsfächer, von denen jedes gleich oft
in der Woche dran kam, Hauptfächer in dem Sinne gab es nicht. Außerdem wurde weniger
Wert auf Wissen an sich, dafür aber mehr auf das, was man gearbeitet hat, gelegt. So wurden
in manchen Fächern zum Beispiel Hausaufgaben und Heftführung benotet und diese Noten
haben einen Großteil der Endnote ausgemacht. Sowohl der Unterricht als auch alle Tests waren
selbstverständlich in Englisch, verstand ich mal etwas nicht wurde darauf allerdings Rücksicht
genommen bzw. es wurde mir in aller Ausführlichkeit erklärt.
 Ein weiterer großartiger Aspekt meines Aufenthaltes dort waren die Menschen, gerade meine
Mitschüler waren sehr sympathisch und immer höflich. Ich habe die amerikanische Kultur von
ihrer besten Seite erlebt. Zudem habe ich mein Zimmer dort mit einem Chinesen teilen müssen,
und auch wenn ich mit den meisten anderen Chinesen sehr gut ausgekommen bin, so haben die
kulturellen Differenzen zwischen mir und meinem Zimmerkameraden doch einige Male zu heftigen
Streitigkeiten geführt. Ebenfalls habe ich einige Südkoreaner, Spanier, Serben, einen Türken und
einen Japaner kennen gelernt.
 Also insgesamt war es ein sehr lehrreiches Jahr, das mich viele neue Erfahrungen und
Bekanntschaften machen ließ. Außerdem hat es mir geholfen Englisch zu lernen und mir insgesamt Ziele zu setzen.