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Tag am Meer

Nachdem wir uns um 8 Uhr morgens am Collège Jean-Jaques Rousseau getroffen hatten und uns von unseren Austauchpartnern verabschiedet hatten, fuhren wir mit unserem Bus los. Es war sozusagen der letzte Tag für uns in Frankreich, da wir am nächsten Morgen zurück nach Deutschland fahren sollten. Mit von der Partie waren an diesem Donnerstag also wir, die deutschen Schüler, unsere Lehrerinnen, Frau Zehentmeier und Frau Möckel, und natürlich Ossi, unser netter Busfahrer.
Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt kamen wir schließlich in Honfleur an.
Honfleur ist eine kleine Hafenstadt, liegt an der normannischen Küste und man kann von dort aus sehen wie die Seine bei Le Havre in den Atlantik (Ärmelkanal) mündet.
Dort steht eine ganz außergewöhnliche Kirche, die komplett aus Holz im Jahre 1430 erbaut worden war (kurz nach dem Hundertjährigen Krieg)und - ein Wunder - noch nicht verbrannt ist. Bleibt die Frage, wieso aus Holz? Zu dieser Zeit war Stein so teuer, dass man beschloss mit Holz zu bauen. Die Kirche besteht aus zwei Schiffen. Das erste Schiff ist der ältere Teil, danach wurde in einem sicherem Abstand der Glockenturm errichtet. Im sechzehnten Jahrhundert wurde dann das zweite Schiff errichtet.


Nachdem wir ausgestiegen waren, erklärten uns die Lehrerinnen wo wir uns befanden und erzählten uns ein bisschen etwas von Honfleur. Wir machten ein paar Fotos und liefen danach zur Holzkirche (Église Sainte-Catherine). Anschließend liefen wir einen Berg hoch, von dem man eine schöne Aussicht auf Honfleur und vorallem darauf hatte, wie die Seine in den Atlantik mündet. Dort auf dem Berg stand auch eine schöne Kapelle(Chapelle Notre-Dame de Grâce).
Auf dem Berg haben wir kurz die Aussicht genossen und sind wieder runtergelaufen. Unten angekommen gaben und die Lehrer eine Dreiviertelstunde Freizeit. Jeder nutzte die Zeit, um sich was Leckeres zu Essen zu kaufen und natürlich auch ein paar Souvenirs für Zuhause.
Nachdem wir uns wiedergetroffen hatten, stiegen wir in unseren Bus ein und fuhren los. Die Fahrt ging nach Étretat.
Aber bevor wir dort ankamen, fuhren wir über den bekannten "Le pont de Normandie". Die Brücke der Normandie ist eine Schrägseilbrücke, die mit 856m die größte Spannweite Europas besitzt. Sie überquert die Seinemündung und verbindet Le Havre (Haute-Normandie) auf dem rechten Ufer im Norden mit Honfleur (Basse-Normandie) auf dem linken Ufer im Süden. Die Brücke wurde in den Jahren 1988 bis 1994 gebaut.
Étretat ist ein französisches Seebad und vor allem bekannt durch die "Elefantenfelsen", die oft schon von bekannten Künstlern gemalt worden sind.
Als wir alle am Strand waren, waren wir überwältigt von dieser Schönheit. Es war ein Kieselstrand. Kaum angekommen, zogen alle ihre Schuhe aus und liefen mit den Füßen ins Wasser.Wir hatten bei all diesem Spaß die Zeit vergessen und fuhren danach mit einem strahlendem Gesicht wieder zurück zu unseren Gastfamilien. Das war ein wunderbarer letzter Tag, endlich auch bei Sonne!!!!

von Margarita & Michelle.