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Goya. Picasso. Cervantes.

Kurz vor den Studienfahrten und dem Ende des Schuljahres noch eine ganztägige Exkursion nach München? Und dort auch noch ins Museum gehen? Eine Herausforderung für die Schüler des Q11-Spanischkurses. Frau StRefin Martin organisierte diese sehr interessante und lehrreiche Unternehmung. So traf man sich in den frühen Morgenstunden am Nürnberger Hauptbahnhof, um - dem Bayernticket sei Dank - mit Hunderten weiterer Fahrgäste zunächst den Bahnsteig und dann das Zugabteil zubelegen und gar in den Genuss eines Sitzplatzes zu kommen. Neben den Willstätter-Schülern eine erstaunlich hohe Anzahl junger Spanier, die seit des erweiterten Angebots an Billigflügen nach Nürnberg nun auch unsere Region kennen lernen wollen - oder eben nach München fahren. So ergab sich noch eine weiter Möglichkeit des interkulturellen Lernens. Nach knapp zweistündiger Fahrt in München angekommen ging es zunächst zur Neuen Pinakothek. Dort erwartete uns eine 90-minütige Sonderführung zum Werk zweier spanischer Maler, die in den vergangenen Unterrichtsstunden Inhalt des Spanischunterrichtes waren: Francisco Goya und Pablo Picasso. So war der eine oder andere Schüler auch in der Lage, mit seinen Einzelkenntnissen von Leben und Schaffen der spanischen Künstler zu glänzen. Im Detail wurden Porträts analysiert und verglichen und in Zusammenhang mit dem jeweiligen geschichtlichen Kontext gestellt.

Nach dem interessanten, wenn auch anstrengenden Besuch ging es nach einer Kaffeepause weiterzum spanischen Instituto Cervantes, das in München eines der insgesamt fünf Kulturinstitute Spaniens in Deutschland darstellt. 1991 hat der spanische Staat diese Einrichtung erschaffen, mit dem Ziel, die spanische Sprache zu fördern sowie das Kulturgut Spaniens und aller iberoamerikanischen Länder im Ausland zu verbreiten. Es handelt sich dabei um eine gemeinnützige, öffentliche Stiftung, die in München neben Sprachkursen, Ausstellungen und Vorträgen auch über eine Bibliothek verfügt.Um eben diese Bibliothek ging es bei unserem Besuch: ein Mitarbeiter des Instituts führte uns durch die Bibliothek und erklärte das Angebot sowie die Nutzungsbedingungen der Einrichtung, die auch den Schülern in Nürnberg über Fernleihe zur Verfügung steht. Anschließend hatte jeder Gelegenheit, sich selbst einwenig mit dem Angebot vertraut zu machen, bevor der Besuch des Kulturinstituts zu Ende ging. Die verbleibenden knappen zwei Stunden bis zur Abfahrt unseres Zuges konnten alle Teilnehmer nach eigenem Belieben gestalten, wobei die hochsommerlichen Temperaturen die Bereitschaft für größere Aktivitäten auf den Genuss von Kaltgetränken an schattigen Orten beschränkten.