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Schifoan!!

Ski heil!
Im Lift
Unser Zuhause auf Zeit
Lehrer beim Nachtrodeln
Partytime!!

Skilager 2010, Klassen 7b/c/d/e

Am Samstagvormittag, dem 09.01.2010, ging es endlich mit zwei Bussen, in denen wir unser Gepäck und die Skiausrüstung verstaut hatten, los. Nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet hatten, verteilten wir uns in die Busse und fuhren los. Nach langen vier Stunden Fahrt standen wir vor unserer Pension in der Wildschönau. Wir waren ein bisschen enttäuscht, da wir mehr Schnee erwartet hatten als tatsächlich lag. Nach einer weiteren halben Stunde durften wir endlich unsere Zimmer beziehen. Wir waren recht zufrieden mit den Zimmern, da wir sogar ein eigenes Bad hatten. Als wir ausgepackt hatten, kam die Nachricht, dass wir zu der Pension der anderen Klassen wandern müssten. Wir hatten eigentlich keine Lust dazu, aber da wir keine andere Möglichkeit hatten, brachen wir auf. Dort angekommen veranstalteten wir eine kleine Schneeballschlacht und danach holte uns der Bus zum Glück ab! Daheim angekommen, gab es Essen. Nach der „langen“ Wanderung hatten wir alle sehr viel Hunger? Mit dem Essen waren wir auch zufrieden, da das Essen in der anderen Pension wohl nicht so gut gewesen sein soll…Als es Zeit zum Schlafen war, gingen wir in unsere Betten und redeten noch, bis wir schliefen.
Am nächsten Morgen ging es um 9.15 Uhr, am Sonntag (!!), schon wieder mit den Bussen los in das Skigebiet. Dort angekommen, wurden wir dann in verschiedene Gruppen eingeteilt. Gruppe eines waren die „Besten der Besten“, Gruppe zwei waren die Fortgeschrittenen und Gruppe drei waren die Anfänger, die die ersten zwei Tage noch am Roggenboden fuhren, dem „Idioten-Hügel“. Um 12.30 Uhr war Mittagspause, in der wir unser Lunch-Paket aßen, das aus einem Brötchen, einem Getränk, einem Apfel und einem Schokoriegel bestand. Und das sollte für einen ganzen Tag reichen? In den nächsten Tagen kauften wir uns auf der Hütte noch etwas zu essen. Nach dem Essen fuhren wir weiter Ski. Das Skifahren machte den meisten immer sehr viel Spaß und das Skigebiet war groß und hat uns gut gefallen. Am Abend spielten viele von uns nach dem Essen das Spiel „Werwolf“, das wir dann fast jeden Abend spielten. Außerdem spielten wir alle das ganze Skilager lang das „Mörder-Spiel“, in dem es darum ging, denjenigen, dessen Namen man am Anfang gezogen hatte, umzubringen. Das machte man, indem man ihm irgendetwas gab und er es annahm, ohne dass Zeugen dabei waren. Wer am Ende des Skilagers noch am Leben war und die meisten umgebracht hatte, gewann das Spiel. Am nächsten Tag lief es genauso ab. Am Abend gingen wir Nachtrodeln am Roggenboden. Wir wurden von dem Skilift mit den dort ausgeliehenen Schlitten hochgezogen und durften dann runterfahren. Zwei von uns hatten Fahrverbot, nachdem sie in die Bande gefahren waren. Danach wurden wir noch mächtig von den Lehrern mit Schnee eingeseift.
Am nächsten Tag holten wir mit dem Bus wieder die anderen Klassen ab und fuhren auf den Schatzberg zum Skifahren. Am dritten Tag kamen einige von den Anfängern zu den Fortgeschrittenen in das große Skigebiet auf den Schatzberg, weil sie schon sehr viel dazu gelernt hatten. Leider verletzte sich aber ein Mädchen aus unserer Klasse und musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Sie wurde am nächsten Tag leider nach Hause geholt. An dieser Stelle: Gute Besserung! ? Am Abend hieß es für den Rest von uns „tanzen, tanzen, tanzen“. Wir gingen nämlich in eine Disco. Als wir das hörten, glaubte es keiner von uns und ein paar hatten auch nicht so richtig Lust dazu. Das bestätigte sich auch, als wir dort ankamen, weil es nur wie eine langweilige Milchbar aussah. Aber als die anderen Klassen dazukamen, ging´s los! Es wurde richtig lustig und wir hatten sehr, sehr viel Spaß. Als es Zeit war zu gehen, wollten wir alle noch länger bleiben, weil es dort total toll war. Wir waren auch am nächsten Tag ziemlich müde, fuhren auch nur den halben Tag Ski und hatten am Nachmittag die Möglichkeit, in ein nahe gelegenes Dorf zum „Shoppen“ zu gehen. In dem Dorf gab es allerdings nur einen „Spar“, ein paar andere Geschäfte und „Den Schmankerltreff“ (ein kleines Café). Nun war leider schon die Hälfte des Skilagers vorbei.
Am nächsten Tag fuhren wir wieder den ganzen Tag Ski und nun waren auch alle Anfänger auf dem Schatzberg. Wir waren alle schon sehr erschöpft von dem ewigen Skifahren. Am vorletzten Abend spielten einige von uns munter und fröhlich „Werwolf“ und als wir um 22.15 Uhr in unsere Zimmer mussten, bemerkten wir, dass es bei den anderen Streit gab. Aber das legte sich am nächsten und letzten Tag auch wieder. Nun war der letzte Tag gekommen…Wir fuhren zum letzten Mal mit dem Bus ins Skigebiet und fuhren ein letztes Mal Ski. Wir genossen es, obwohl wir alle schon sehr, sehr müde und erschöpft waren. Dann war der „Bunte Abend“ auch schon da. Es wurden Gedichte vorgetragen und Sketche vorgespielt, außerdem wurden der „beste Skifahrer“ und der Sieger des „Mörder-Spiels“ geehrt. Am Ende sangen die Lehrer noch ein Lied und dann gab es bei uns in der Pension noch eine kleine Disco, die ein paar von uns organisiert hatten. Die Lehrer sagten ein letztes Mal „Gute Nacht“. Am Morgen packten wir unsere Sachen und fuhren mit den Bussen zurück nach Hause.
Alles in allem hat uns das Skilager sehr, sehr gut gefallen! Auch wenn wir danach total erschöpft waren…Wir hatten viel Spaß im Skilager!

Isabelle Plätzer und Louisa Behr, 7e