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Wandertag der Klasse 5c

Die 5c am Windloch – dank Gitter kann keiner mehr in die Grotte fallen.

Am 26. September 2012 machte sich die 5c mit ihren Klassleiterinnen Frau Brückmann und Frau Netter sowie der Referendarin Frau Pongratz auf zur Maximiliansgrotte im Veldensteiner Winkl.

Mit dem Zug fuhren wir zunächst ungefähr eine halbe Stunde von Nürnberg aus nach Neuhaus an der Pegnitz. Dort angekommen stand uns eine einstündige Wanderung bevor, mit Zwischenstopp und Pause an einem Spiel- und Fußballplatz, wo wir ausgiebig Brotzeit machen und uns austoben konnten. Obwohl wir gerne noch länger geblieben wären, mussten wir nach nicht allzu langer Zeit wieder aufbrechen, weil wir um 11 Uhr einen Führungstermin bei der Maximiliansgrotte hatten.

Wir wussten alle nicht genau, was uns in der Grotte erwarten wird, doch als wir sie endlich betreten durften, war es erst einmal dunkel und kalt. Aber da seit 1994 elektrisches Licht in der Grotte installiert ist, konnten wir die Führung ohne Gruseln oder einem unguten Gefühl mit unserem sehr kompetenten Grottenexperten aus der Familie Lohner fortsetzen. Wir erfuhren, dass Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz versucht hat, aus dem Höhlenlehm Gold zu machen, was freilich nicht gelungen war, und dass es früher einen Höhlenbären gab, von dessen Existenz sogar noch einige Knochenreste zeugen. Wundergrotte heißt die Höhle deshalb, weil die psychisch angeknackste Wirtsfrau Anna Maria Friedl im Jahr 1833 über das Windloch in die Grotte gestürzt ist und nach fünf Tagen lebendig und vollkommen von ihrer Geisteskrankheit genesen wieder gefunden worden ist.

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, versorgten wir uns am Kiosk noch mit ein paar Süßigkeiten und Eis. Natürlich mussten wir unbedingt noch mal Halt beim Spielplatz machen. Nachdem wir schon eine so lange Wanderung hinter uns hatten, die Grotte erforscht haben und uns am Spielplatz vergnügt haben, ist uns vor allem das letzte Stück vom Spielplatz zum Bahnhof unendlich beschwerlich und lange vorgekommen. Wir haben es aber dennoch pünktlich zum Zug geschafft, der glücklicherweise auch noch ein paar Minuten Verspätung hatte. Alles in allem ein sehr geselliger und gelungener Wandertag, an dem wir viel erlebt haben und ausreichend Gelegenheit hatten, uns noch besser kennen zu lernen.