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SKILL-Fahrt der 5. Klassen vom 26. bis 30. November 2012

Die Jungs und Mädels von Burg Feuerstein

Vom 28. bis 30. November führten die Klassen 5c und 5d die SKILL-Fahrt nach
Burg Feuerstein durch. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von vier
Lehrkräften und sechs gut ausgebildeten und motivierten Tutorinnen und Tutoren aus den 10. Klassen.

SKILL, das sich von dem englischen Begriff „Fähigkeit, Fertigkeit“ ableitet, ist ein vor einigen Jahren eingeführtes Unterrichtsfach in den fünften Klassen, das die Kinder darüber informiert, wie man richtig lernt, welche Faktoren innerhalb der Klasse den Schülern und Schülerinnen das Lernen erleichtern, aber auch, was sie zu Hause beachten und besser machen können, um in der Schule erfolgreich zu sein. Was die Klasse angeht, so ist sicher ein wichtiges Kriterium für Schulerfolg eine gute, von Respekt und Zuneigung geprägte Atmosphäre.

Und so fuhren an einem wolkenverhangenen Mittwoch etwa 60 Schülerinnen
und Schüler zusammen mit ihren Lehrern und Tutoren für zwei Tage in die
Fränkische Schweiz, um dem Ziel, einer von gegenseitigem Respekt geprägten
Klassenatmosphäre, ein Stück näher zu kommen.

Als die Klassen ankamen, wurden ihnen zunächst ihre Arbeitsräume zugewiesen. Nach einer kurzen Einführung über die Rechte und Pflichten der Schüler in einer Jugendherberge, wurden im Anschluss einige „Kennenlernspiele“ durchgeführt, bevor sich alle daran machten ihre Zimmer zu beziehen und zum Mittagessen zu gehen. Am Nachmittag standen Übungen zu „Nähe und Distanz“, „Grenzen setzen und akzeptieren“ sowie Gesprächsrunden zum Thema „Vorurteile abbauen“ auf dem Programm. Die Abendgestaltung wurde von den Tutoren organisiert und so spielten einige Kinder mit diesen gemeinsam Spiele, während andere in ihren Zimmern blieben, um sich miteinander zu unterhalten und sich kennenzulernen.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einer ausgiebigen Schneeballschlacht erst zum Frühstück und dann zu weiteren SKILL-Stunden, in denen die Kinder sich mit den Themen „Ausgrenzung und gewaltfreie Kommunikation“ auseinandersetzten. Danach formulierten sie auf Plakaten Ziele für das Miteinander in ihren Klassen. Nach dem Abendessen fand das langersehnte „Highlight“ der Fahrt statt: die von den Tutoren organisierte Disco und wenn man sich die vielen wild tanzenden Kinder betrachtete, kann man sagen, sie war ein voller Erfolg.

Am Freitag war der Abreisetag, an dem die Kinder gut informiert und bestens
gelaunt, aber auch ziemlich müde wieder nach Hause fuhren.

In der folgenden Woche schrieben die Kinder ihre Eindrücke von der Fahrt auf. Hier nun einige Beispiele:

„Auf unserer SKILL-Fahrt war es sehr schön. Mir haben meine Zimmermitbewohner echt gut gefallen! :) Das Essen dort war auch sehr lecker, aber vor allem hat mir der Nachtisch gefallen. Der Unterricht war auch sehr lustig. Wir haben dort mit Handpuppen die Wolf- und Giraffensprache gelernt. Die Freizeit hat mir aber am meisten gefallen. Wir haben Spiele gespielt und nachts Süßigkeiten gegessen. Wir haben eine leise Pyjama-Party veranstaltet. Ach ja und in der Nacht haben wir am Donnerstag Disco gemacht. Also die Zeit war echt cool.“ Anastasia, 5c

„Ich fand das Essen gut, denn es gab einmal Schnitzel mit Pommes. Wir hatten
einen spannenden Unterricht, in dem wir etwas über die eigenen Grenzen
kennengelernt haben. Die Hochbetten waren cool, aber man kam schlecht nach
oben.“ Angelina, 5c

„Der Unterricht war schön, weil wir uns manchmal bewegen konnten und nicht nur sitzen mussten. Wir hatten auch genug Freizeit und abends konnten wir Spiele spielen. Das Essen war auch gut.“ Sophy, 5c

„Es war toll, dass wir in einer Gemeinschaft, die nett zueinander war, Unterricht mit den Lehrern gemacht haben. Wir hatten genug Freizeit um uns kennenzulernen und miteinander Spiele zu spielen.“ Florian, 5c

„Auf der Burg Feuerstein fanden es bestimmt alle schön, denn es gab regelmäßig Essen. Um 9 Uhr Frühstück, um 12:30 Uhr Mittagessen und Abendessen um 18:00 Uhr. Es hat dort auch geschneit, als wir dort waren und so konnten wir einen Schneemann bauen und viele Sachen mehr. Auch die Zimmer waren nicht schlecht. In der Burg gab es auch eine Kirche, die mit vielen bunten Glasplättchen verziert war.

Nachdem wir zwei Tage hart gearbeitet hatten haben wir auch eine Disko veranstaltet. Dort gab es eine Diskokugel, laute Musik, kleine Snacks und eine Tanzfläche.“ Jana, 5d

Julia Brückmann