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Was ist eigentlich „Gewalt in der Schule“

Die 7c besucht zu diesem Thema einen Workshop im Kinder- und Jugendtheater Mummpitz

In den letzten Monaten ist das Wort „Gewalt“ in aller Munde. Man hört es auf der Straße, sieht Beiträge dazu im Fernsehen und kann sich in den verschiedensten Zeitschriften über Vorgehensweisen von „Gewalttätern“, Auswirkungen auf die „Gewaltopfer“ und die Möglichkeiten zu deren Schutz informieren. Was jedoch dieser Begriff mit der Schule zu tun hat, dem wollte die Klasse 7c am Projekttag auf den Grund gehen. Deshalb machte sich die Klasse gemeinsam mit ihrer Klassleiterin Frau Brückmann auf den Weg ins Theater Mummpitz, wo sie bereits von der dortigen Theaterpädagogin Frau Kremer zu einem Workshop erwartet wurden. In sehr eindrücklichen Spielen zeigte Frau Kremer den Schülerinnen und Schülern, dass Gewalt nicht bedeutet, dass man jemanden schlagen, treten oder schubsen muss sondern dass Gewalt auch bedeuten kann, dass man Mitschüler „doof anredet“ oder sie einfach nur ignoriert. Ferner wurde den Kindern in weiteren Übungen bewusst gemacht, dass man ein Problem nur gemeinsam lösen kann, wenn man einander zuhört, miteinander kooperiert und sich gegenseitig hilft. Auch erfuhren die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib, wie stark die Wirkung von Worten ist: Ein nettes Wort einem Mitschüler gegenüber kann Wunder bewirken aber man muss sehr vorsichtig sein, die Worte so zu wählen, dass die Botschaft auch beim Zuhörer richtig ankommt. Und so hatte die Klasse am Ende mehrere wichtige Lektionen gelernt: zum einen, dass man auch mit Worten und gleichgültigem Verhalten seinen Mitschülern gegenüber Gewalt ausübt, zum anderen dass gegenseitiges Zuhören und gemeinschaftliche Problemlösungsansätze oft zu einem schnelleren Erfolg führen als Alleingänge.