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Vorlesewettbewerb Spanisch in Erlangen

Die meisten Vorlesewettbewerbe, die an unserer Schule stattfinden, bestreiten die Schüler bereits in den jüngeren Klassen. Bei älteren Schülern wird es häufig bereits als selbstverständlich erachtet, gut vorlesen zu können. Jedoch wird dabei vergessen, dass es, um die Zuhörer wirklich in die Geschichte mitzureißen, einer lebendigen und emotionalen Intonation des vollständig verstandenen Textes bedarf. Dies noch dazu in einer Fremdsprache zu meistern, ist eine Kunst für sich.

Diese Grundidee brachte das Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg dazu, einen Vorlesewettbewerb Spanisch für Schüler der Oberstufe zu veranstalten. In dem nun 2.IFA-Vorlesewettbewerb durften Mona Ramezani, Q11 und ich als Vertreterinnen des Willstätter-Gymnasiums antreten. Die Veranstaltung fing zunächst damit an, dass von jedem Teilnehmer ein eigener, selbständig ausgewählter Text, der zu Hause vorbereitet werden konnte, vorgelesen wurde. Dazu wählten wir beide einen Part aus dem Jugendroman “La Línea“ von Ann Jaramillo. Für die zweite Runde des Wettbewerbs bekamen alle Teilnehmer einen unbekannten Text zum Vortragen. So wurde ein Kapitel aus dem Kinderbuch „Manolito Gafotas“ schließlich nach einer 10- minütigen Vorbereitungszeit von allen Kandidaten vorgelesen.

Auch wenn wir den Wettbewerb nicht gewonnen haben, war es ein durchaus abwechslungsreicher Tag mit der Möglichkeit, viele Informationen über verschiedene Ausbildungen für Fremdsprachenbegeisterte, wie zum Beispiel die zum Dolmetscher oder zum Fremdsprachenkorrespondenten, zu erlangen. Außerdem war der Austausch mit den Schülern der anderen Gymnasien und mit den Organisatoren aufschlussreich und interessant. Und ganz besonders wurde uns allen durch diesen Tag bewusst, dass gelungenes Vorlesen sowohl Übung als auch Können erfordert und nur so der Funke zum Zuhörer überspringen kann.

Alina Friesen, Q11