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Spanienaustausch 2013: Jederzeit würde ich wieder an einem Austausch teilnehmen!


Im März dieses Jahres konnten wir erneut fast 20 Schüler und Schülerinnen im Rahmen unseres Spanienaustausches in das im “grünen Spanien“ gelegene La Coruña, Heimatstadt unserer Partnerschule IES Rafael Dieste, begleiten. Unmittelbar nach den Osterferien schloss sich der

Überraschung am Flughafen in Palma de Mallorca

Gegenbesuch in Nürnberg an. Jeweils zehn Tage verbrachten die Jugendlichen bei ihren Gastfamilien - und machten nicht nur in sprachlicher Hinsicht Fortschritte, sondern lernten neben den Sehenswürdigkeiten der Region auch die Alltagskultur des Gastgeberlandes näher kennen.
Im den folgenden Beiträgen haben sich einige der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu ihren Erlebnissen geäußert:

 

 

 

La Coruña und das Rafael Dieste, unsere Partnerschule

Die Altstadt

A Coruña ist zwar nicht so groß wie Nürnberg, doch hat es viele Sehenswürdigkeiten, die mich beeindruckten, wie zum Beispiel die „Torre De Hércules“: von diesem alten Leuchtturm aus hat man eine wirklich tolle Sicht auf die Stadt. Zudem besitzt A Coruña eine wirklich schöne Altstadt. Man kann bequem zu Fuß von einem Ort zum anderen laufen, sodass man sich nicht so leicht verirrt wie in Nürnberg. Und weil A Coruna direkt am Meer gelegen ist, gefällt mir die Stadt noch mehr, da ich ein „Meer-Fan“ bin.
...Die Stadt hat mir gefallen, obwohl sie ganz anders ist als Nürnberg. Die Gassen in der Innenstadt waren sehr eng und die Häuser waren teilweise auch nicht wirklich schön, was die Stadt an sich aber wieder interessanter macht. Die Altstadt ist sehr schön, die Häuser und die Kirchen waren eindrucksvoll.
...Meine Gastfamilie war wirklich nett, und auch die Schule war schön, auch wenn das Gebäude etwas gewöhnungsbedürftig ist. Mich hat der Unterricht sehr erstaunt, da in einer Klasse einmal nur sieben Personen saßen und es auch nie eine einheitliche Klasse gab.
...Unterricht in Spanien ist etwas anders als der Unterricht in Deutschland. Natürlich gibt es „strenge“ Lehrer wie bei uns auch, aber das sind die wenigsten. Stattdessen reden die Schüler oft fröhlich durcheinander. Selbst wenn der Lehrer um Ruhe bittet ist er dennoch entspannt, wie die Schüler.

                Katharina, Kristina, Sophia, Klasse (9a)


Das Beste am Austausch

 

Was das Beste in Spanien war, kann ich ehrlich gesagt gar nicht so genau festlegen: mir haben mehrere Dinge gut gefallen. Was ich toll fand war, dass uns auch ausreichend Freizeit während der Ausflüge zur Verfügung gestellt wurde, denn so konnte man selbst nochmal den Ort erkunden.Und was mir außerdem noch wirklich gut gefallen hat - naja, man sollte vielleicht eher wirklich gut geschmeckt sagen - waren die riesigen tortillas, riesigen bocadillos, riesigen Sandwiches und dem im Vergleich zu Deutschland billigen Kaffee. Das alles vermisse ich hier sehr. Spanien hat mir wirklich sehr gut gefallen. Nicht nur, dass ich mit meinen Freunden gemeinsam dorthin reisen konnte, sondern viel mehr, da mich das Land, die Leute, die spanischen Sitten und auch Spanisch als Alltagssprache begeistern.Ich habe vor allem für mein Spanisch etwas dazugelernt: Ich verstehe jetzt besser und kann auch flüssiger sprechen als vorher....In Spanien haben mir am besten die Ganztagesausflug nach O Grove und Santiago gefallen, weil dort alle spanischen Austauschschüler mit den Deutschen zusammen waren.Am besten gefiel mir die freundliche Art der Spanier, auf einen zuzugehen. Zwischen allen haben sich echte Freundschaften entwickelt. Gelernt habe ich viele neue Vokabeln und das flüssige Sprechen.

Katharina, Sophia, Christopher (9a)


Das hätte ich nicht gedacht!

Was mich überrascht hat, war, dass Spanier ihre Schuhe beim Betreten des Hauses nicht ausziehen - nein, sie lassen sie die ganze Zeit über an. Aber das war natürlich nicht das, was ich mir wirklich anders vorgestellt habe. Nein, das war das späte Abendessen. Oft hat meine Gastfamilie erst um zehn Uhr oder später zu Abend gegessen! Das war für mich, die ich das frühere Essen gewohnt bin, natürlich erst einmal eine Umstellung. Um sieben Uhr abends hatte ich anfangs oft schon Hunger, musste aber  warten: Abendessen gab es ja erst „etwas“ später. Aber daran gewöhnte ich mich zum Glück schnell.
Was mir an dem ganzen Austausch am besten gefallen hat, ist, dass unsere Austauschpartner zu uns nach Nürnberg kamen. Zum einen mag das eventuell daran liegen, dass ich meine Austauschpartnerin, anders als in Spanien, jetzt schon kannte und wir so von ein paar unserer Hobbys oder Gemeinsamkeiten wussten und uns darüber austauschen konnten. Aber auf jeden Fall lag es daran, dass es mir wirklich gut gefällt, anderen Leuten die Stadt zu zeigen oder ihnen auch über Traditionen und Sitten zu erzählen und auch ihre Reaktionen darauf zu sehen.
So zum Beispiel war es wirklich amüsant, als Cristina zum ersten Mal zu uns nach Hause kam und meine Eltern und ich unsere Straßenschuhe auszogen. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, was sich auch deutlich (und witzig) an ihrem Gesicht erkennen ließ. Als ich ihr schließlich diese Sitte erklärte, war ihre Antwort nur ein Lachen und die Bemerkung „curioso“.
Ich habe Cristina wirklich gern gewonnen. Wir haben uns vorgenommen, in Kontakt zu bleiben, und werden uns eventuell  gegenseitig besuchen.
Mal sehen, vielleicht werden daraus viele kleinere, private Austausche?

Katharina , 9a

 

 

Letzter gemeinsamer Ausflug in Deutschland: Auf der alten Mainbrücke in Würzburg