1829198
Besuche insgesamt, 3 Besucher online
cleargif
Sie sind hier: Startseite » Fächer » Spanisch » Gallegos auf Gegenbesuch
Druckansicht

Kunst, Klettern, Kaiserburg

 

 

 

Unsere spanischen Austauschpartner kamen Mitte April, unmittelbar nach den Osterferien, für knapp 14 Tage zum Gegenbesuch nach Nürnberg. Nach Mitternacht in Nürnberg gelandet, stand am nächsten Morgen neben der Begrüßung durch Herrn Dr. Steuer zunächst eine Stadtbesichtigung auf dem Programm.
Von der Kaiserburg aus konnten die Schüler so zum ersten Mal einen Überblick über die Gaststadt gewinnen, die Lage der Schule, die Stadtmauer und Altstadt, die Wohnviertel erkennen. Mit einem leckeren Düll-Lebkuchen gestärkt ging es bis zur Mittagspause um die Erkundung Nürnbergs.


Am Nachmittag dann betraten 20 schon ziemlich gespannte Spanier das Neue Museum: nach einem geführten Besuch der Ausstellung, bei dem ausgewählte Werke kommentiert wurden, konnten die spanischen Gäste schließlich bei zwei workshops selbst aktiv werden und entweder Portraits (nach Julian Opie) oder ein abstraktes Bild (Gerhard Richter) anfertigen. Trotz anfänglicher Skepsis ob ihrer malerischen Fähigkeiten waren alle Teilnehmer schnell begeistert bei der Sache und brachten zum Teil wirklich gelungene Portraits und abstrakte Farbkompositionen zustande.

Schließlich konnten sich alle dank des reichhaltigen Büffets der teilnehmenden Eltern am Begrüßungsabend in der Schulcafeteria, die der Elternbeirat freundlicherweise organisierte, schnell wieder stärken. Und der  diesjährige Austausch hatte glücklicherweise zur Zufriedenheit aller begonnen.
Kraft, ein wenig Mut, vor allem aber Geschicklichkeit, war dann am nächsten Tag gefordert: unser gemeinsamer Ausflug führte uns in die Fränkische Schweiz, wo wir in Betzenstein die Klettersteige des Abenteuerparkes bestiegen. Nach eineinhalbstündiger Einkleidung, Einweisung und Einklettern konnte sich jeder nach Lust (und Selbstvertrauen) an die verschiedenen Parcours machen. Für die Spanier, die zum
ersten Mal einen Kletterwald besuchten, eine echte Herausforderung, die aber durchweg begeistert angenommen wurde: selbst wenn der eine oder andere zwischendurch von stets wachsamen Kletterprofis “gerettet“ werden musste. Vier Stunden später erfolgte der Aufbruch, und nach einem Zwischenstopp in Gößweinstein mit Kirchen- und Burgbesichtigung  kamen alle abends müde aber zufrieden zurück nach Nürnberg.

Einen weiteren Teil des Programms absolvierten unsere Gastschüler dann außerhalb des Unterrichts in Begleitung ihrer Lehrerinnen, während ihre deutschen Partner sich wieder dem Schulalltag widmeten.

OStRin Schübel-Vogel