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Fahrt des P-Seminars Spanische Filmreihe nach Frankfurt

Besuch des Deutschen Filminstituts in Frankfurt

 

 

Für unser P-Seminar erarbeiten wir eine Reihe von (spanischen bzw. lateinamerikanischen) Filmen, die wir zum Ende unseres P-Seminares im nächsten Schuljahr in einem Nürnberger Kino vorführen lassen wollen.

Da wir uns nun mit verschiedenen Filmen unterschiedlicher Epochen und Genres intensiv beschäftigen, wollten wir auch über den Ursprung und die Entstehung des Kinofilms mehr erfahren, um uns besser mit dem Thema ‘Kino` und ‘Film` auseinandersetzen zu können. Deshalb begaben wir uns gemeinsam auf die Fahrt nach Frankfurt. 


Dort besuchten wir das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum, wo wir zunächst eine Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte des Films mit unserem Guide Julian bekamen. Die Dauerausstellung verfügt über mehrere Besonderheiten, wie z.B einen sogenannten "Green Screen", einer grünen Leinwand, die gefilmt wird und die Person oder den Gegenstand, der davor steht, auf einen Bildschirm projiziert. Außerdem verfügt das Filmmuseum über Requisiten bekannter Filme, wie z.B. das Alien aus dem Film "Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" oder den Helm von Darth Vader aus "Star Wars".

Nach dieser  Führung sahen wir uns eine Reihe von Kurzfilmen unter dem Motto “Filmpioniere“ an, die den Grundbaustein für unsere heutigen Filme legten. Wir waren überrascht, wie viele Spezialeffekte (wenn man sie so nennen kann) schon damals möglich waren. Unser Guide Julian besprach jeden der frühen Kurzfilme mit uns und erklärte die Hintergründe, die Auswahl der Musik und wie z.B. Spezialeffekte damals funktionierten. Nach Analyse der Kurzfilme hatten wir Zeit für eine Mittagspause und besichtigten die Innenstadt bzw. gingen etwas essen.

Gegen 14 Uhr trafen wir uns wieder im Filminstitut, um an einen Stop-Motion-Film-Workshop teilzunehmen: Pixilation. Mit Tablets und einer speziellen App sowie fachmännischer Anleitung drehten wir unsere eigenen Kurzfilme. Und das funktionierte folgendermaßen: Indem ein Bewegungsablauf nur in ganz bestimmten Momenten fotografiert wird (eine bestimmte Pose wird mit dem Tablet abfotografiert, dann folgt eine kleine Veränderung, und auch diese wird abfotografiert) und diese Fotos dann als Film abgespielt werden, erscheint es, als würden die Darsteller wie von Zauberhand über den Boden oder Möbel gleiten, von Gegenständen verfolgt oder unerklärliche Bewegungen vollführen. Wir erstellten unsere Filme mit einem Tablet, das über eine App aus den Fotos Filme macht. Das Ganze wirkt überraschend witzig und auch wenn aus 100 Bildern nur ca. 20 Sekunden Film entstehen, lohnt sich die Mühe, denn es kamen drei ganz verschiedene Filme heraus. 

Nach dem Workshop endete unser Filmprogramm, und nach einem gemeinsamen Abschiedsessen stiegen wir gegen 20 Uhr in unseren IC, um wieder zurück nach Nürnberg zu fahren.

Adrijana Panic,

Q11