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Projekt: COLEGIO SAGRADO CORAZÓN in SAN CARLOS

Nürnberg unterhält seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit San Carlos in Nicaragua. Am Willstätter-Gymnasium konnten wir deshalb in den zurückliegenden Jahren schon viele verschiedene Besucher aus unserer Partnerstadt begrüßen, von jugendlichen Teilnehmern des Jugendaustauschprogrammes der beiden Partnerstädte bis zur Bürgermeisterin von San Carlos.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir nun einzelne Ergebnisse unserer Bemühungen, einen Kontakt zwischen dem Willstätter-Gymnasium und dem Colegio Sagrado Corazón in San Carlos herzustellen, und was sich daraus entwickelte.

OStRin Eva Schübel-Vogel

Unser Hilfsprojekt für San Carlos

In den letzen Wochen haben wir uns intensiv mit einem Hilfsprojekt für die Schule “Colegio Sagrado Corazón de Jesús“ in unserer Nürnberger Partnerstadt San Carlos in Nicaragua auseinandergesetzt. Am Anfang während der Projekttage, anschließend auch in einigen Spanischstunden und außerhalb des Unterrichtes, beschäftigten wir uns in Partner- und Gruppenarbeit mit Themen wie zum Beispiel der Gemeinde San Carlos, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Fakten, ökologischen und geografischen Gegebenheiten, klimatischen Voraussetzungen, der Städtepartnerschaft zwischen San Carlos und Nürnberg und schließlich mit dem Aufbau eines Briefkontakts mit den südamerikanischen Jugendlichen.

Anhand all dieser Recherchen erkannten wir schnell, wie sehr unsere Hilfe in San Carlos benötigt wird und planten die weiteren Maßnahmen. Und die Kontakte mit Frau Gleixner vom Nürnberger Amt für Internationale Beziehungen, die während der Pfingstferien unserer Partnerschule einen Besuch abstatten konnte und uns Fotos von unserer Gastschule und deren Schülern mitbrachte, bestärkte einen Teil unserer Klasse, weiter an unserem Projekt zu arbeiten.

Das nun bald stattfindende Sommerfest schien uns als unmittelbarer Termin eine günstige Gelegenheit, über unsere Partnerschule und -stadt zu informieren und durch eine Tombola und verschiedene Spielangebote eine Möglichkeit zu schaffen, eine Basis für unsere Sachspenden zu schaffen.

So teilten wir uns wieder auf, um erst einmal die Geschäfte in direkter Nähe des Willstätter Gymnasiums abzuklappern auf der Suche nach kleineren Sachspenden, die wir entweder direkt nach Nicaragua senden werden (zwei unserer Willstätter LK-Spanischschülerinnen werden diesen Sommer an einem Jugendaustauschprogramm mit San Carlos, von der Stadt Nürnberg organisiert, teilnehmen): Körperpflegeprodukte, wie zum Beispiel Seife und Zahnbürsten, oder eben Schulmaterial in Form von Stiften, Blöcken oder Heften; oder sie werden als Gewinne bei den Aktivitäten an unserem Schulfest einsetzen werden und die Einnahmen anschließend weitergeleitet werden.

Das Schulfest nimmt wohl den Höhepunkt unseres Projektes, mit dem wir uns nun schon fast ein Jahr auseinandersetzen, ein, und wird mit Hilfe aller Beteiligten bestimmt ein großer Erfolg, was wiederum den Kindern in San Carlos und deren Schule zu gute kommt.

Das Projekt am Schulfest : “Eine Spende für das Colegio Sagrado Corazón“

Für das diesjährige Schulfest am Freitag, den 24. Juli, bauten wir einen Stand in der Pausenhalle auf, um dort genauer über San Carlos und die Partnerschule “Colegio Segrado Corazón“ zu informieren und um eine Tombola zu veranstalten. Viele Läden in unmittelbarer Umgebung des Willstätter-Gymnasiums gaben uns großzügige Spenden, die wir als Gewinne für unsere Tombola am San Carlos-Stand einsetzen konnten. All dies taten wir um möglichst viele Spenden, die direkt an die Kinder in Nicaragua weitergeleitet werden, zu sammeln.

Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an!

Bis dann!

Caroline Högl, 10c

Vielen Dank an die bisherigen Sponsoren:

  • Hotels: Maritim, Grand Hotel, Arabella Sheraton
  • Lotto-Toto Läden in der Inneren Laufer Gasse und Siebenzeilen
  • Ellerwald
  • Sparkasse
  • Bistretto
  • Laufertorapotheke
  • Weigl
  • Signal Iduna

NICARAGUA (deu)

NICARAGUA (deu)

Allgemeine Daten

Bevölkerung: 4,3 Millionen

Fläche: 120.254 km²

Pro Kopf-Einkommen: 380 $

Auslandschulden: 11 126 Millionen $

Arbeitslosigkeit: 12 %

Hauptstadt: Managua

Nicaragua ist das größte Land Mittelamerikas. Es besitzt beachtliche natürliche Resourcen, die allerdings noch nicht ausgebeutet werden. Ungefähr 48% des Bodens wird für die Landwirtschaft, genauer gesagt für Kaffeeplantagen, Baumwollfelder, Bananenplantagen und Zuckerrohrfelder genutzt, die für den Export bestimmt sind! Außerdem für Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais und Bohnen. Die Viehzucht ist ein Wachstumsgebiet und der Fleischexport wird ein immer wichtigerer Faktor. Nicaragua produziert außerdem in seinen großen Waldgebieten teure Hölzer (Palisander, Mahagonie, Zedern, ... ). Die Ausbeutung des reichen Untergrundes beinhaltet Gold, Silber, Kupfer, Blei und Zink. Im Industriesektor muss man die Nahrungsindustrie betonen, wie auch die Zementindustrie und die Textil- und Tabakmanufakturen.

Die Bevölkerung Nicaraguas besteht aus Mestizen (fast 70%), Weißen und Farbigen (zw. 10 und 15%) und Eingeborenen (5%). Das Land ist ungleich bevölkert: zwei Drittel der Bevölkerung leben an der Pazifikküste währen die Atlantikküste spärlich besiedelt ist. In Managua, der Hauptstadt, und Umland leben 700.000 Menschen. Neben dem Spanisch spricht man einige Eingeborenensprachen, besonders Chibcha.

Geschichte Nicaraguas in Stichpunkten

  • Christoph Kolumbus betritt als erster Europäer den Boden von Nicaragua am 12.9.1502
  • Nach Abschluss der Eroberung: Verwaltung durch den Bezirk von Guatemala
  • 1625: Ankunft der Engländer - Britisches Protektorat
  • 1783: Vertrag von Versailles - Engländer sollen Nicaragua freigeben (realisiert erst 1894)
  • 1821: Unabhängigkeit von Spanien
  • 1839: Austritt aus der Federación de Provincias Unidas de Centroamérica
  • In der Nachkolonialzeit gab es zahlreiche Konflikte und Bürgerkriege
  • 1936-1979 würde das Land durch die Diktatur der Familie Somoza regiert
  • von 1979 bis 1990 regierte die Frente Sandinista (FSLN)
  • Seit 1990: Versuch der Zivilregierung, die Wirtschaft des Landes zu sanieren um die Armut des Landes zu bekämpfen, die 70% der Bevölkerung Nicaraguas betrifft.

(Übersetzung von C.Neuendank, 10c)

NICARAGUA (span)

NICARAGUA (span)

Nicaragua es el país más grande de América Central. Posee considerables recursos naturales, aun sin explotar al máximo. Aproximadamente el 48% del suelo se aprovecha para la agricultura en cultivos de café, algodón, plátanos y azúcar, destinados para la exportación, y alimentos básicos como arroz, maíz y frejol. La ganadería está en constante auge y cada vez es mas imponante la exportación de carne. Nicaragua también produce en sus grandes zonas boscosas maderas valiosas (palisandro, caoba y cedro). La explotación del rico subsuelo incluye oro, plata, cobre, plomo y cinc. En el sector industrial caben destacar las industrias alimenticias, las de cemento, de textiles y las manufacturas de tabaco.

La población nicaragüense está compuesta por mestizos (el 70% aproximadamente), blancos y negros (entre el 10 y el 15% respectivamente) e indígenas (5%). El país está desigualmente poblado: dos terceras partes de la población vive en la costa pacifica mientras que la costa atlántica apenas esta poblada. En Managua, la capital, viven alrededor de 700.000 personas. Junto al español se hablan también algunas lenguas indígenas, especialmente el chibcha.

Fue Cristóbal Colón el primer europeo que pisó suelo nicaragüense en su cuarto viaje, el 12 de septiembre de 1502. Una vez concluida la conquista, Nicaragua fue administrada por la Capitanía General de Guatemala. En 1625 los ingleses penetraron en la costa atlántica de los mosquitos llegando incluso a declararla protectorado británico. Por el Tratado de Versalles los ingleses se compremetieron en 1783 a abandonar el país, pero de hecho no lo hicieron hasta 1894.

Nicaragua se independizó de España en 1821, pero aparece como Estado en 1839 tras abandonar la Federación de Provincias Unidas de Centroamérica. La época postcolonial ha estado caracterizada por numerosos conflictos y guerras civiles. La intervención de EE.UU. en 1912, solicitada por el presidente Adolfo Díaz para mantenerse en el poder, provocó la tenaz resistencia de los grupos guerrilleros encabezados por A. C. Sandino. Ellos consiguieron que EE.UU. se retirara del país en 1933, pero una vez firmada la paz fueron asesinados en 1934. De 1936 a 1979 el país estuvo gobernado por la dictadura de la familia Somoza hasta que en 1979 Anastasio Somoza fue obligado a dimitir de su cargo por el Frente Sandinista (FSLN) que controló todas las instituciones estatales hasta 1990. Durante este período el país ha atravesado una situación sumamente compleja y difícil: estados de emergencia, hostilidad y presión de EE.UU. que ha financiado actividades contrarrevolucionarias, situación económica desastrosa, pobreza y desastres naturales.

Desde 1990 el nuevo gobierno civil intenta sanear la economía del país llevando a cabo un amplio programa de privatizaciones para superar así la pobreza que afecta a mas del 70% de los nicaragüenses.

(Text entnommen aus: Conchita Otero: Aproximación al mundo hispánico, Wilhelmsfeld: Egert Verlag 2000; mit freundlicher Genehmigung des Verlages)

Die Schülerinnen Silvia Strauss und Lea Gleixner, beide Schülerinnen des Spanisch-LKs am Willstätter-Gymnasium, nahmen in den Sommerferien an einer von der Stadt Nürnberg organisierten Jugendreise nach Nicaragua teil. Unter anderem hatten sie dabei Gelegenheit, unsere Partnerschule Colegio Sagrado Corazón in San Carlos zu besuchen. Auf dem Foto sieht man sie zusammen mit dem Direktor der Schule: sie überreichem ihm gerade die von den Schülern der Klasse 10c zusammengetragenen Spenden sowie die Einnahmen aus der am Sommerfest aufgebauten Tombola. Und sie bringen uns nach Nürnberg weitere Briefe unserer nicaraguensischen Partner.

(OStRin Eva Schübel-Vogel)