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Religions- oder Ethikunterricht – die rechtliche Situation

Evangelische und Katholische Religionslehre ist in öffentlichen Schulen für alle getauften Schülerinnen und Schüler ein ordentliches Schulfach und wird als Pflichtfach nach einem staatlich und kirchlich genehmigten Lehrplan konfessionell erteilt. Wie in jedem anderen Fach werden die dort erbrachten Leistungen der Schülerinnen und Schüler benotet und sind am Ende eines Schuljahres vorrückungsrelevant.

Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden; nach Vollendung des 18. Lebensjahres steht dieses Recht den Schülerinnen und Schülern selbst zu.
Die Abmeldung vom Religionsunterricht muss schriftlich und spätestens am letzten Unterrichtstag des Schuljahres mit Wirkung ab dem folgenden Schuljahr erfolgen.

Ethikunterricht ist für diejenigen Schülerinnen und Schüler Pflichtfach, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Auf schriftlichen Antrag der Erziehungsberechtigten können Schülerinnen und Schüler, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, am christlich-konfessionellen Religionsunterricht als Pflichtfach teilnehmen, sofern die Religionsgemeinschaft ( gem. GSO 45)  zustimmt.

(s. GSO und BayEUG)