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Rückblick auf das Schuljahr 2014/15

Jahreslosung 2015
Wir sitzen alle in einem Boot

Das Pauluszitat der diesjährigen Jahreslosung ist ein passendes Motto unseres unterrichtlichen Wirkens an einer vielfältigen Schule wie dem WGN, und wir danken allen Schülerinnen und Schülern, die in diesem Sinne an der Gestaltung unserer Adventsandachten und Schulgottesdienste mitgewirkt haben.

Neben dem Schuljahresanfangsgottesdienst, gestaltet von Frau Bickel, haben die Religionskurse der 5. Jahrgangsstufen mit ihren Lehrerinnen Frau Appel, Frau Möllenhoff und Frau Ostheimer vor den Herbstferien einen eigenen Gottesdienst zum Thema ¨Wir sitzen alle in einem Boot¨ in der Landauer Kapelle gefeiert.

Was es heißt, gemeinsam in einem Boot (=Schule/ Klasse) zu sitzen, auf ein Ziel hinzusteuern (=am Ende das Abitur), dass das nur gelingen kann, wenn sich alle mit ihren Fähigkeiten und nach Kräften (=Ruder) einbringen, und der Glaube dabei Steuerrad, Kompass und Anker sein kann, sollte den SchülerInnen in Form eines gemeinsamen Gottesdienstes noch einmal deutlich gemacht werden.

Jahreslosungswettbewerb

Auch in diesem Schuljahr hatte die Fachschaft Religion wieder zu einem Malwettbewerb zur Jahreslosung 2015 „ Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Römer 15,7)“ eingeladen. Viele tolle Beiträge sind eingegangen, so dass es uns am Ende schwer gefallen ist, ausschließlich drei Platzierte zu küren. Die Siegergruppe ist in diesem Jahr also etwas größer ausgefallen, aber die Ergebnisse geben unserer Entscheidung recht.

Die Gewinner
Die Siegerbilder

Projekttage der 7. Jahrgangsstufe

Der Islam war Thema der Projekttage der 7. Klassen, für deren Gestaltung die Fachschaften Religion und Ethik verantwortlich waren. Die Schülerinnen und Schüler besuchten zunächst die Eyüp Sultan Camii – Moschee. Nach einer selbstständigen Begehung der St. Ludwigskirche oder der Frauenkirche konnten die Klassen die sakralen Räume des Islam und des Christentums nun beispielhaft vergleichen. Zum Abschluss setzten sich die 7. Klässler in Kleingruppen mit aktuellen Fragestellungen auseinander und diskutierten u.a. über die Karikaturen des frranzöschen Magazins Charlie-Hebdod.

Markus im Schukarton

In der 7. Jahrgangsstufe wird im katholischen Religionsunterricht das gesamte Markusevangelium gelesen. Am Ende der Lektüre stand das Projekt „Markus im Schuhkarton“: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten zu einer ausgewählten Perikope eine Szene im Schukartonformat.

Jüdisches Leben in Franken

Auf jüdische Spurensuche begaben sich Schülerrinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe mit Frau Ostheimer auf einem Stadtrundgang in Nürnberg. Frau Haubner besuchte mit ihrer Klasse das jüdische Museum Franken und den jüdischen Friedhof in Fürth. Der Besuch einer Nürnberger Synagoge rundete am Ende des Schuljahres das Thema ab. 

Gruppenbild in St.Lorenz

 

 

SpielraumReformation

Die Kunstausstellung in der Lorenzer Kirche mit dem Titel ´SpielraumReformation` anlässlich des Reformationsjubiläumsjahres haben der Religionskurs der 5. Jahrgangsstufe und der Religionskurs der Q11 von Frau Möllenhoff zum Anlass genommen, um gemeinsam auf Kirchen- Entdeckungstour zugehen. Gegenseitig haben sich die SchülerInnen in jahrgangsübergreifenden Arbeitsgruppen wesentliche Aspekte des Kirchenraumes und seiner kunstvollen Ausstattung erklärt, und konnten so Erlerntes aus der Theorie in die Praxis übertragen. Sie mussten sich gegenseitig ihr ´theologisches Wissen` erläutert und haben sich intensiver mit einigen Gegenständen der Ausstellung aber auch Kunstschätzen der Lorenzer Kirche auseinandersetzen können. 

Geschlossene Gesellschaft war gestern

Im März besuchte der Olympionike Rainer Schmidt das Willstätter Gymnasium. Das Projektseminar von Frau Haubner hatte den ehemaligen Paralympics-Sportler, evangelischen Pfarrer, Dozent, Buchautor und Kabarettist eingeladen, um den 6. Klassen in einem unterhaltsamen Vortrag das Prinzip einer inklusiven Gesellschaft zu erklären. Anschließend war noch Zeit für eine Stärkung am Kuchenbuffet des P-Seminars, für eine Autogrammstunde und natürlich auch zum Tischtennisspielen gegen den mehrfachen Goldmedaillengewinner, der seine Karriere 2008 in Peking beendete. Das P-Seminar hat sich zum Ziel gesetzt inklusive Aktivitäten an einer Einrichtung für behinderte Menschen durchzuführen. Die Kollegiatinennen und Kollegiaten haben dann im Juli die inklusive erste Klasse der Hegel Schule besucht und dort den Unterrichts mitgestaltet bzw. der Klasse in Experimenten und Spielen das Thema „Wasser“ nahe gebracht. Ein Besuch auf dem Erfahrungsfeld der Sinne schloß dies ab. Die Kooperation wird im Schuljahr 2015/16 fortgesetzt.

Hospiz und Schule

Abschied, Sterben, Tod und Trauer als Thema für Schule und Unterricht? Das ISB hat dazu eine Broschüre veröffentlicht, die eine inhaltliche Aufarbeitung des Themas verknüpft mit konkreten Unterrichtsbeispielen. Darunter zu finden ist auch ein Beitrag des Willstätter Gymnasiums, der das seit Jahren an unserer Schule praktizierte Konzept des Hospizvereins Nürnberg und Frau Haubner vorstellt.

Studientage der Q11

Darf man im Namen Gottes Krieg führen? Wann ist es überhaupt legitim einen Krieg zu führen? Bzw. Gibt es überhaupt einen gerechten Krieg? Dies alles sind angesichts der gegenwärtigen Situation höchst aktuelle und berechtigte Fragen mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Religionskurse von Frau Haubner und Frau Ostheimer auf dem Studientag des Instituts für katholische Theologie der Otto-Friedrich -Universität Bamberg auseinandergesetzt haben. Der Studientag unter dem Motto „Gottes Krieger, Gottes Kriege?“ verstand sich auch als Uni-Schnuppertag. Nach zwei Kurzvorlesungen und einer Seminarphase folgte abschließend eine Podiumsdiskussion der Referenten mit drei ausgewählter Kollegiatinnen und Kollegiaten aus den Arbeitsgruppen. Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen des Oberstufenunterrichts war der Besuch des Studientags des Transplantationszentrums der Universitätsklinik Erlangen. In Kurzvorlesungen wurden die Oberstufenschülerinnnen über die Praxis und die rechtliche Situation der Organtransplantation informiert. Ferner erhielten sie dabei auch Einblicke in die kardiologischen Möglichkeiten der modernen Medizin. Besonders eindrucksvoll waren die Fallbeispiele zweier Patienten, welche zum Interview am Ende des Sudientages in den Hörsaal kamen.

IG Flüchtlingshilfe

Aus dem Weihnachtsgottesdienst, der die Geburt Jesu im Kontext zu Migration und Flucht nach Europa stellte, entstand die Idee minderjährige Flüchtlinge in Nürnberg zu unterstützen. Inszwischen finden Besuche bei der Clearingstelle im August- Meier- Heim und gemeinsame Freizeitunternehmungen statt. Ein Kontakt zur Wohngruppe BAHIA besteht ebenfalls. Ferner fand am Schuljahresende in Kooperation mit der SMV eine Fahrradsammelaktion statt. Vielen Dank nicht nur an alle Fahrradspender, sondern insbesondere an alle, die durch ihre Übersetzungsfähigkeiten, Ideen und kontinuierliches Engagement haben gelingen lassen!

Fahrräder werden repariert

Fahrradübergabe

 

Für die Fachschaft Religion: Marion Haubner und Anja Möllenhoff