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Dies Latinus zu Ehren Philipp Melanchthons

Der diesjährige „Dies Latinus“ stand, wie das gesamte Jahr 2010, ganz im Zeichen von Philipp Melanchthon, dessen nunmehr 450. Todestag gedacht werden sollte. Der große Gelehrte und Reformator war es auch, welcher, eben hier auf unserem Schulgelände, einst das fortschrittlichste Gymnasium Deutschlands gründete. In diesem Gebäude bringen wir bis auf den heutigen Tag Kindern ihr tägliches Latein bei. Grund genug, diesen Philipp Melanchthon auch unseren SchülerInnen auf verschiedenste Weise ein Stück näher zu bringen. Dies geschah zunächst durch den  sehr interessanten und ausführlichen Vortrag mit dem Titel „Vom Lateinschüler zum Praeceptor Germaniae – Philipp Melanchthon als Schulgründer Nürnbergs“.

Die lieben leidenden Schueler
Herr Prof. Dr. Brennecke

Herr Prof.Dr. Hanns Christof Brennecke, unser Referent, beschrieb nicht nur wichtige Stationen im Leben Melanchthons, sondern brachte uns Philipp Schwartzerdt, so Melanchthons eigentlicher Name, auch als Menschen näher. Ein Mensch, der viele Begabungen und Talente in sich vereinen konnte. Neben Luther zwar treibende Kraft in der Reformation, war Melanchthon jedoch auch zeit seines Lebens auf Wissen und Bildung bedacht. So schrieb er zahlreiche Grammatiken und Lehrbücher und entwarf die Schulordnungen, der von ihm mitbegründeten Schulen. Im Anschluss an Prof. Brenneckes Vortrag prüften wir das in diesem vermittelte Wissen in Form eines kurzen Melanchthon-Quiz sofort ab. Hierbei konnte man ein Stück Melanchthon bzw. Schwartzerdt – in Form eines in Schwarzerde gepflanzten Blümchens - auch mit nach Hause nehmen.

Melanchthon sinniert ueber das Lehrerdasein
Die moderne Lehrkraft tuts ihm gleich

Nach einer Stärkung, für deren Bereitstellung an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich Frau Renate Reuter gedankt werden muss, konnte der Dies-Latinus-Abend in die zweite Runde gehen. Heiter ging es mit einem Anspiel weiter, in welchem eine typische Schulstunde zu Zeiten Melanchthons von Schülern nachgestellt wurde. Als Abschluss erfreuten uns Frau Schlatterbeck und Herr Mehl mit einer Szene aus dem Leben eines Lehrers damals und eines Lehrers heute. Und wir konnten erleichtert und beruhigt feststellen: Lehrer klagten zu jederzeit über ihre Schüler. 

Der Chor
Schueler verkauften leckeres Essen

 

 

Für die Fachschaft Latein, Sabine Krengel