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FLL-Wettbewerb 2013: Nature's Fury

Kurz nach den Sommerferien trafen wir uns zum Ersten Mal. Freudige Erwartung mischt sich mit Nervosität. Wie würde das Spielfeld aussehen? Würde es Zeitprobleme geben? Trotzdem freuten wir uns alle auf die First Lego League.

Doch erst einmal langsam:

Das diesjährige Motto unter dem der FLL-Wettbewerb steht, sind Naturkatastrophen, „Nature’s Fury“. Dies war bereits vor den Sommerferien bekannt und nun hieß es warten, warten, warten…Dann der erste „große Moment“: Auspacken und Aufbauen des Spielfelds, und Diskussionen über grundlegende Vorgehensweise. Doch relativ schnell einigten wir uns darüber, wie der Roboter aussehen soll, welche Funktionen er benötigt (Sensorentypen, Motorenzahl und Anbringung, usw.). Das Thema der Forschungspräsentation wurde von uns jedoch erst etwas später gefunden: Hurrikans – Entstehung und mögliche Vermeidungsstrategie. Nach dem ersten Treffen sind alle erleichtert, auch dass die Zusammenarbeit zwischen den „Großen“ und den „Neulingen“ gut funktionierte. Auch von der Zeit passte es dieses Jahr deutlich besser. Nur direkt vor dem Wettbewerbstag kam kurzzeitig Hektik auf.

Dann war der große Tag da..........

Am Samstag, den 22.11.2013 trafen sich 20 Schülermannschaften um ca. 08:30 Uhr an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule, um ihre selbst konstruierten Roboter in Wettkämpfen gegeneinander antreten zu lassen.

Vorbereitungsphase

 

Diese Wettkämpfe werden auf dem Nature’s Fury Spielfeld ausgetragen, auf dem zahlreiche Aufgaben erfüllt werden können.

YouTube-Video des Spielfelds und der Aufgaben

Spielfeld

 

Unser Team, mit dem Namen Roboquakes, das bunt aus Schülern der Jahrgangsstufen 7 – 10 zusammengewürfelt war, machte sich berechtigte Hoffnungen auf eine Platzierung unter den besten 3 Teams.

Früh am morgen, noch vor dem ersten Wettbewerb, haben wir noch fein Tuning des Roboters und seiner Programme betrieben. Als erstes mussten wir dann zum Teamwork-Wettkampf, bei dem wir als Team innerhalb von 5 Minuten von zwölf gegebenen Gegenständen sieben auswählen mussten, die wir auf eine einsame Insel mitnehmen würden.

Teamwork

 

Dann ging es zur Forschungspräsentation. Wir erklärten nicht nur wie Hurrikans entstehen, sondern stellten außerdem eine Methode vor, mithilfe derer man sie vermeiden könnte.

Im ersten Robot Game lief fast alles schief; dafür klappte im zweiten alles. Für den Ablauf unserer bereits erstellten nach mehreren Testdurchläufen nun sehr zuverlässigen Programme (und der damit doch recht hohen Punktzahl), benötigte unser Roboter nur ca. 90 Sekunden. Jedoch standen pro Durchgang 150 Sekunden zur Verfügung. Aus diesem Grund konnten wir gleich dran gehen und weitere Programme zu entwickeln, um eine noch höhere Punktzahl zu erreichen.
Als achtes von 20 Teams kamen wir ins Viertelfinale des RobotGame. Dort funktionierten, nach einer großartigen Leistung unseres Ingenieurs Philipp B., alle  Programme. Als zweitbestes Team erreichten wir das Halbfinale. Dort funktionierten die ersten Programme makellos jedoch verschenkten wir durch einen minimalen Platzierungsfehler leider 8 Punkte und unterlagen unserem Halbfinalgegner mit 7 Punkten. Damit wurden wir leider nur dritter im RobotGame.

RobotGame

 

Alle Einzelergebnisse zusammen brachten uns in der Gesamtwertung letztendlich „bloß“ den fünften Platz von insgesamt 20 Teilnehmern ein.  Damit verpassten wir den Einzug in das deutschlandweite FLL Halbfinale (1. Bis 3. Platz) leider knapp.

Wir sind trotzdem stolz auf diese Plazierung, denn wir haben unser Bestes gegeben. Nächstes Jahr greifen wir nochmal an und ihr könnt auch dabei sein, wenn Ihr wollt.

Gruppenbild

 

Vielen Dank an dieser Stelle noch an unseren Coach Herrn Schlez und insbesondere Frau Helfrich für die Unterstützung.

Jeremy Kaiser, Jana Lemke

 

 

Weitere Bilder vom Wettbewerbstag