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Das Innere einer Baracke
Toiletten im Lager
Das Eingangstor
Detail des Mahnmals
Der Appellplatz
Modell des KZ
Vor dem Krematorium

Dachaufahrt der neunten Klassen- die Klasse 9 d berichtet

Am Mittwoch, den 30.Januar, fuhren die neunten Klassen anlässlich des Themas Holocaust im Geschichtslehrplan gemeinsam mit ihren Lehrern nach Dachau, wo sich die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau befand. Dieses Lager war das erste von Polizei und SS errichtete Arbeitslager überhaupt. Das KZ wurde kurz nach Hitlers Machtergreifung erbaut und diente bis April 1945 hauptsächlich zur Unterbringung von politischen Gegnern Hitlers. Diese Gedenkstätte wird jährlich von über 600.000 Menschen besucht. Im Folgenden schreiben einige Schüler zu ihren Eindrücken im Konzentrationslager.
Peter, Romina

In der Baracke
Der Anblick der hier sichtbaren Betten in den Baracken, die nur 1,70m und 90cm groß waren, hat uns zutiefst erschüttert. Danach haben wir noch erfahren, dass die Häftlinge später sogar zu dritt in einem Bett schlafen mussten. In einer Baracke waren 5-6 Betten, mit einer Ablage am Kopf und ein paar Bänken, die aber meistens nicht ausreichten.
Jonas, Noah, Thilo


Die Toiletten

Dieses Bild zeigt, dass in den Toiletten und Waschräumen eines KZ schlechtere Lebensbedingungen herrschten als in einem Gefängnis. Es ist zu erkennen, dass es keine Art von Privatsphäre oder Hygiene gab. Im Winter konnte es sehr kalt werden, da die Baracken schlecht bis gar nicht isoliert waren.
Philipp, Paul, Marc


Das Eingangstor

Macht Arbeit frei?
Als wir vor dem alten, rostigen Tor stehen, wird uns auf einmal klar, dass die grausame Vergangenheit Deutschlands harte Realität ist. Hinter den Gittern liegt eine karge Landschaft, die sich ins Endlose zu erstrecken scheint - und inmitten des Tores, das vergeblich versucht,  das vor vielen Jahren begangene Verbrechen zu verbergen, steht eine Lüge, die zynischer nicht hätte sein können:
„ Arbeit macht frei “, lautet der metallene Schriftzug, der unübersehbar in das Tor eingelassen worden war, durch das schon vor uns abertausende Menschen gedrängt wurden. Doch nicht nur Menschen anderer Religion und Abstammung, sondern vor allem politische Gegner Hitlers und der NSDAP wurden im KZ Dachau gefangen gehalten und ermordet.
Durch diesen Propagandaspruch also wurden die Menschen, die einst dieses Tor erblickten und durchschritten, wie wir, in dem Glauben gelassen, sie könnten das Gelände jemals wieder lebend verlassen.
Also macht Arbeit frei? Gilt der Tod in diesem Fall als Erlösung, oder sogar als Freiheit?
Mara, Mirjam, Juliette, Ana-Maria



Das Mahnmal

Es hat uns gezeigt, wie verzweifelt die Häftlinge des KZ waren. Sie sahen keinen anderen Ausweg aus dem grausamen Schicksal zu entfliehen, als Selbstmord durch den elektrischen Zaun zu begehen. Ihre Körper sind im Mahnmal sehr abgemagert dargestellt und gleichzeitig wie mit dem Zaun verknotet. Ihre Gesichter zeigen Schmerz, Trauer und Verzweiflung. Wir finden, dass der Künstler sehr gut die Situation dargestellt hat und es hat uns sehr bewegt.
Lora, Donghui


Die Verbrennungsöfen

Auf diesem Bild ist ein Ofen zu erkennen, in dem Insassen, nachdem sie vergast wurden, verbrannt worden sind.  Aber nicht nur vergaste, sondern allgemein tote Insassen wurden hier verbrannt. Oft waren es zu wenige Öfen um die zahlreichen Toten zu verbrennen und deshalb wurden einige Tote in Räumen „aufgestapelt“. Der Verwesungsgeruch der nicht verbrannten Leichen verbreitete sich im ganzen Lager. Auf eine Trage, welche in den Ofen geschoben wurde, konnten zwei Menschen gelegt werden. Marius

Der Appellplatz

Es war ein bedrückendes Gefühl selbst an dem Ort zu stehen, an dem früher die Häftlinge täglich stundenlang auch in der Kälte stehen mussten. Auf dem
Appellplatz wurden die Häftlinge durchgezählt oder vor allen anderen bestraft.
Als es ein Häftling geschafft hatte zu fliehen, mussten alle mehrere Tage
stehen bis der Flüchtling gefunden wurde. Dabei kam es auch zu Todesfällen. Vor diesem Platz steht heute ein Museum in dem eine Nachbildung des
Konzentrationslagers steht, um zu sehen wie das Lager damals aussah, da jetzt fast nichts mehr von damals steht.
Johannes, Julian, Bastian, Ben

Das Brausebad

Bei einem weiteren Raum war über dem Eingang die Aufschrift „Brausebad“ angebracht. Der Raum war weiß gekachelt, besaß ein Guckloch und 15 simple Duschkopf-Attrappen. An der Außenwand befanden sich zwei blecherne Klappen, die auch das Einschütten von Zyklon B ermöglicht hätten. (Zyklon B war die Bezeichnung für ein Schädlingsbekämpfungsmittel mit dem Wirkstoff Blausäure)
Mehrtcan

Das Krematorium

Teilgruppe der 9D mit Herrn Behr vor dem Krematorium (dort werden die Leichen verbrannt).
Man sieht den Schülern das Mitleid und die Trauer im Gesicht geschrieben.
Das Krematorium enthielt auch eine Gaskammer, die aber nicht benutzt wurde.
Felix