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Deutsch-Französischer Tag 2019

Flucht aus Frankreich
Flucht der Hugenotten

Wie jedes Jahr wurde auch heuer am 22. Januar am WGN wieder der Deutsch-Französische Tag in Erinnerung an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags vor mittlerweile 56 Jahren gefeiert. Einige Schüler und Schülerinnen aus 8. und 9. Klassen nahmen am Internet-Teamwettbewerb teil, der traditionell an diesem Tag vom Institut Français in München  durchgeführt wird. Drei Schulstunden lang beantworteten die Schüler Fragen zu Frankreich und der Frankophonie. Dieses Jahr überstiegen die Teilnehmerzahlen in Bayern die Kapazität des Servers, sodass etliche technische Probleme auftraten, was leider dazu führte, dass unsere Teilnehmer dieses Jahr nur im Mittelfeld landeten. Mit Trostpreisen der Fachschaft Französisch gilt unser Dank  allen Teilnehmern für ihren unermüdlichen Einsatz an diesem Tag.

Die zweite Aktion am 22. Januar wurde organisiert und durchgeführt von zwei Studienreferendarinnen, Frau Hügel und Frau Schuller. Mit einigen Schülern ihrer Französischklassen führten sie ein sehr gelungenes Schattenspiel zum Thema Deutsch-Französische Beziehungen auf.

(OStRin Iris Schönfeld)

 

Schattenspiel am WGN

Darius Blig, Klasse 9D

„Bonbon“, „Fondant“, aber auch „Krokant“ sind sogenannte Gallizismen, Wörter französischer Herkunft, die in der alltäglichen deutschen Sprache benutzt werden. Für einen Großteil dieser Bezeichnungen waren damals die Hugenotten verantwortlich. Sie waren französische Protestanten, die im 16. Jahrhundert die Flucht nach Deutschland ergriffen, um ihre Religion, die in Frankreich stark durch Klerus und König unterdrückt wurde, ausüben zu können.

Die Geschichte von Guillaume, einem Jungen aus Nîmes, erzählte und spielte am deutsch-französischen Tag die Klasse 9d anhand eines Schattenspiels; ein Stück, mit dem sie ihre Schauspielkünste und Kreativität, Szenen passend zu gestalten, zeigen konnten. Den weiteren Verlauf der deutsch-französischen Beziehungen präsentierte die Klasse 10a/c. Die Schülerinnen und Schüler zeigten wie der Élysée-Vertrag, durch den die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich entstand, geschlossen wurde und informierten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf unterhaltsame Weise über verschiedene Austauschprogramme.

Zur Aufführung schauspielerten die Schüler vor einer großen weißen Leinwand, sodass nur ihre Schatten zu sehen waren. Mit einem Overheadprojektor wurden außerdem Kulissen oder Bilder, welche die jeweilige Szene untermalten, an die Leinwand projiziert. Um den nötigen Flair zu verleihen, wurden passende Geräusche oder auch Musik eingespielt.

Am Ende der Aufführung gab es für alle Schokoladenbrötchen und Éclaires - auf französische Art eben! 

(Darius Blig, Klasse 9D)