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Ein Helikopter mit Swarowski-Steinen und die Ruhe des Canal St. Martin - Studienfahrt der Q11 nach Paris

 

Im Juli 2012 schwärmten sie wieder aus – die Oberstufenschüler der Q11. Als Reiseziele standen verschiedene Orte in Europa zur Wahl …und eine Gruppe besuchte mit den Französisch-Lehrerinnen, Frau Zehentmeier und Frau Möckel, die Hauptstadt Frankreichs.  

Das Programm war vollgepackt mit Spaziergängen in den Tuilerien, auf dem Montmartre und in den Vierteln des 11. und 18. Arrondissements. In letzterem hatten wir auch – gleich in der Nähe des Gare de l’Est - Quartier bezogen, und es stellte sich als gute Wahl heraus. Das Hotel war nicht luxuriös, jedoch ideal als Ausgangspunkt für die Entdeckung eines Teils von Paris, der nicht jedem Tourist bekannt sein dürfte, sich in den letzten Jahren indes immer größerer Beliebtheit erfreut. So ging es mit erstaunten Augen vorbei an unzähligen schwarzafrikanischen Frisörsalons auf dem Boulevard de Strasbourg. Ein relativ preiswertes und leckeres Essen war immer in einem der unzähligen indischen Restaurants in der Passage Brady zu finden. Am Canal St. Martin konnte man dann am Abend einfach die Beine im Wasser und die Seele baumeln lassen.

Und doch betrieben wir nicht nur multikulturelle und kulinarische Studien. Eine – mit langem Warten erkämpfte - Führung im Louvre gab uns einen Überblick über berühmte Kunstwerke des Museums von der Antike über das Mittelalter, die Revolutionszeit bis Napoleon. Wir schauten der Venus von Milo in die Augen und bewunderten die Körperhaltung der Nike von Samothrake. Prunkvoll ging es weiter in Versailles, der Residenz des Sonnenkönigs. Die Dimensionen und den Prunk des Schlosses verdauten wir beim anschließenden Picknick im Park des Schlosses genauso gut wie die Besuchermassen in den Zimmerfluchten …und unsere Baguettes. Die Sahnehaube in den Königsgemächern: High-Heels aus Edelstahltöpfen, ein Swarowski-Helikopter und andere Kunstwerke in einer temporären Ausstellung der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos.

Zurück in der Stadt öffneten sich uns die Tore der UNESCO-Zentrale und wir erfuhren einiges über die Arbeitsfelder der Organisation. Auf dem Gelände begegnete uns mit dem „Square de la Tolérance“ ein vom Bildhauer Dani Karavan gestalteter Platz, der der Erklärung der Menschenrechte gedenkt. Karavan war es übrigens auch, der die Straße der Menschenrechte in Nürnberg schuf.

Das war alles? Sicher nicht! Ein jeder hat sein eigenes Paris erlebt, war shoppen, bummeln, entdecken, hat seine französischen Sprachkenntnisse getestet. Es bleibt nicht nur der Blick vom Eiffelturm, es bleibt die Gewissheit: Wir kommen wieder! Paris – ville incontournable!

StRin Berit Möckel