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Adieu l’ennui – Französisch mal ganz anders

Wer kennt es nicht, das Grauen vor der Französischstunde?

Doch es geht auch anders:  So  wie in den Klassen 11a/b und 11c, die unter der Leitung der Französisch-Referendare Dr. Steffen Arzberger und Julia Graß an einem Projekt des Deutsch-Französischen Instituts in Erlangen teilnahmen.

Uns wurden einige, am Anfang etwas gewöhnungsbedürftige, Gedichte von Charles Baudelaire aus der Reihe „Les fleurs du mal“ vorgestellt und nun war unsere Kreativität gefragt: Wir strengten unsere grauen Gehirnzellen an, und so entstanden in kleineren Gruppen selbst geschriebene Gedichte bzw. Antwortgedichte, selbst gemalte Werke, die den Inhalt eines Gedichts bildhaft darstellen, selbst gestaltete Fotostorys und eine eigene ausgefallen kreierte  Gedichtvertonung, die von uns mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang interpretiert und auf CD aufgenommen wurde. Nach zwei Wochen intensiver Arbeitszeit stellten wir unsere fertigen Projekte vor der Klasse vor und reichten sie  an das Institut weiter. Wir waren mit unserer Arbeit sehr zufrieden, dank dem großen Engagement unserer Lehrer (und dem fast überraschenden Tatendrang der meisten Französisch-Muffel).

Und die Mühe lohnte sich: Am 23. Juni 2007 konnten fünf Gruppen im Rahmen einer Feierstunde mit dem französischen Generalkonsul Graham Paul im Erlanger Schloss ihre Preise aus den Händen der Direktorin des dfi Erlangen, Rachel Gillio, und des Vorsitzenden der deutsch-französischen Vereine in Bayern, Dr. Klaus Roth, entgegen nehmen. Gewinner waren in der Kategorie Musik Lorand Boksan, Stefan Eschbach, Felix Pein, Thomas Bretschneider und Bijam Farsijani, in der Kategorie Kunst Tanja Hellmann, Clarissa Beck, Sibylle Beck, Miriam Schramm, Christina Thumann, Lisa Montag, Paulina Albrecht und Verena Gangkofer, in der Kategorie Literatur Joana Mirea, Kristina Tautz, Iris Wetzler und Maria Zirkelbach. Einen Spezialpreis erhielten auf ihr Werk La déesse de la beauté Sabine Wydra, Liliana Simon, Marina Klöpfer und Jessica Suda.

Ganz besonders möchten wir uns bei Madame Gillio bedanken, die uns die Möglichkeit gab, am Wettbewerb „Baudelaire“ teilzunehmen, sowie bei Herrn Arzberger und Frau Graß, die uns tatkräftig unterstützen.

Ines Harrer und Friederike Keil, 11a