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Biologie Praktikum

Ein Einblick in das Praktikum des LK Biologie bei Hr. Bulin am 20.12.06
Unser Ziel: Isolierung von DNS aus den Zellen einer Banane
Projektleitung: Silvia Strauß & Stefan Meixner

Zuerst ging es ans Verteilen Arbeitsutensilien, also Reagensgläser, Trichter, Filter...
Natürlich hielt man sich hier streng an den Dresscode der Chemie... ...der einigen ganz ausgezeichnet stand.
Silvia (hier im Bild) und ich leiteten zusammen das Praktikum.
Es ging schnell zur Sache und den Bananen an den Kragen. Zwei hatten beim Zermantschen der Frucht besonderen Spaß.
Das blieb von einem Stück Banane dann noch übrig. Die weiße Flüssigkeit ist der Lysispuffer, der die Zellwände aufbricht und so die DNS freisetzt.
Der Lysispuffer wird aus Wasser, Spülmittel und Kochsalz zusammengemischt. Diese drei Zutaten müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Beim Abmessen war also Präzision gefragt.
Dann wurde das Ganze noch weiter zerstampft. Da blieb keine Zelle heil.
Manch einer kam da auch schon mal aus dem Konzept...
Die Lösung aus zerstörten Bananenzellen wurde dann durch Filterpapier gepresst (auch Kaffeefilter sind möglich). Hier war Vorsicht geboten, dass der Filter nicht riss.
Das dauerte eine ganze Weile...
Manchmal musste sogar der Meister selbst Hand anlegen bei solch renitenten Zellen.
Schließlich wurde die Lösung noch mit reinem Alkohol (Ethanol) „abgerundet“.
Nicht wegen des Geschmacks, sondern um die DNS zum Vorschein zu bringen... ...auch wenn einige das anders sahen und sich lieber mit dem Alkohol davongemacht hätten.

Am Ende aber schafften wir es doch die DNS der Banane hervorzulocken.

Es ist die weißliche Substanz, die man hier sehen kann. Es ist also tatsächlich möglich, die DNS mit bloßem Auge zu sehen, da sie ein einziges riesiges Molekül ist. Hier sind mehrere Zellen aufgebrochen worden, nur deshalb ist sie so deutlich sichtbar.

Stefan Meixner K12